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17 Tage
Botswana & Südafrika & Simbabwe

Camping with the big five

***
Es knackt, es raschelt und brummt, raunt und knistert, wispert, fiept und zwitschert, es plätschert und schmatzt in einer Tour. Nur wenn es hustet, bist du das, vor Aufregung. Die Wildparks in Botswana, Simbabwe und Südafrika aus dem Blickwinkel des Campers, da sind 17 Tage eigentlich zu wenig, aber für zartbesaitete Abenteurer beinahe schon zu viel.
Reisekarte »Camping with the big five«
Reisekarte »Camping with the big five«
  • 1.2.3.

    ENTSCHULDIGUNG, DASS DIE ELEFANTEN NICHT SCHON AM FLUGHAFEN STEHEN. ABER GLEICH UM DIE ECKE.

    Gerade erst in Johannesburg gelandet, geht es am nächsten Tag direkt in den Truck zum Krüger-Nationalpark. Das ist der schnellste Start ins Abenteuer. Und weil es noch sehr früh am Morgen ist, kannst du von zwei vollen Tagen Safari auf der Suche nach den Big Five ausgehen. Sprich: den Afrikanischen Elefanten, den Afrikanischen Büffel, das Spitzmaulnashorn, Panthera leo und Panthera pardus, also Löwe und Leopard. Der Afrikanische Wildhund wird ebenfalls da sein, außerdem rund 250 verschiedene Arten an Reptilien und Säugetieren. Was unaufhörlich pfeift und trällert, sind über 500 Vogelarten. Und wer hier durch die Büsche pirscht, das sind wir.
    Krüger
  • 4.

    KAUM DA, SCHON WIEDER 600 JAHRE ZURÜCK.

    Südafrika, wir kommen wieder, aber heute geht’s erst mal über die Grenze nach Great Zimbabwe. Das berühmteste Zeugnis frühzeitlicher Urbanität und deshalb Weltkulturerbe, war die ehemalige Hauptstadt des untergegangenen Munhumutapa-Reiches und in der Blütezeit mit 18.000 Einwohnern das politische Machtzentrum des heutigen Simbabwe. Rinderzucht, Goldgewinnung und der Handel mit arabischen Küstenstädten haben ihren Ausdruck in Palästen und städtischen Strukturen gefunden, deren 600 Jahre alte Ruinen zu den berühmtesten Kulturzeugnissen Afrikas gehören.
  • 5.6.

    WIE WAR DAS NOCH VOR 2.000 JAHREN? DIE SAN HABEN ES FESTGEHALTEN. IM FELS.

    Cecil John Rhodes, Namensgeber des ehemaligen Rhodesien, gründete zuerst die Stadt Bulawayo im feinsten viktorianischen Stil, dann den Matobo-Nationalpark, wo er an einer Stelle begraben liegt, die er wegen ihrer sensationellen Aussicht »View of the world« nannte. Müssen wir sehen. Die Matobo-Berge waren und sind auch heute noch Kultstätte vieler ethnischer Gruppen im südlichen Afrika und die viele Jahrtausende alten Felszeichnungen der San schon längst UNESCO-Weltkulturerbe. Ein feines Plätzchen, um unsere Zelte aufzuschlagen und Sterne zu zählen, bis du eingeschlafen bist.
  • 7.8.

    EINST DAS JAGDGEBIET VON KÖNIG MZILIKAZI. HEUTE GEHÖRT ES DEM KÖNIG DER TIERE.

    Jedes Land hat sein Reservat, auf dessen Superlative es besonders stolz ist. In Simbabwe ist es der Hwange-Nationalpark. Schon gehört: Wüstenwarzenschwein, Rappenantilope, Höckerglanzgans oder Wollkopfgeier? Gibt’s hier alles, und die üblichen Verdächtigen wie Leoparden, Giraffen, Große Kudus und Afrikanische Elefanten sowieso. Wer sich wann wo am liebsten im Wasserloch suhlt, sein Mittagsschläfchen hält oder sein Abendessen jagt, weiß unser Ranger aus dem Effeff, und wenn die Show beginnt, sind wir schon da.
    Hwange
  • 9.10.

    RAUSCH-HOUR. DIE GANZ GROSSE NUMMER AN DEN VICTORIAFÄLLEN.

    Das großartigste Schauspiel der Erde kündigt sich schon von weitem an. Wie sich das eben anhört, wenn pro Sekunde zehn Millionen Liter Wasser 110 Meter in die Tiefe rauschen. Macht Spaß. Nicht nur David Livingstone, der den Absturz des Sambesi als das Schönste bezeichnete, das er in Afrika je zu Gesicht bekommen habe. Schrieb’s und nannte das Spektakel zu Ehren der britischen Königin Victoriafälle. Vom Nebelwald, der allein durch die Gischt entstanden ist, bis zu atemberaubenden Aktivitäten wie der Schluchtschaukel oder einem Helikopterflug über den »donnernden Rauch«, gehört die Zeit ganz deinem Bedarf an Adrenalin.
  • 11.

    CHOBE IST, WENN DER KÖNIG DER TIERE DEN SCHWANZ EINZIEHT.

    Hin und wieder ein Elefant war auch bisher schon normal. Aber für Elefantenherden ist der Chobe-Nationalpark zuständig. 120.000 Rüssel beanspruchen das geschützte Refugium für sich, und wenn Badetag ist, was praktisch minütlich passieren kann, bestimmt ein ungeschriebenes Gesetz, wem der Fluss gehört. Da machen Krokodile, Hippos, Löwen, Kuhantilopen, Elands und Wasserböcke freiwillig Platz, bis die Luft bzw. das Wasser wieder rein ist. Gilt nicht für uns. Eine Sundowner-Bootsfahrt auf dem Chobe River kann auch ein Jumbo nicht stoppen.
  • 12.13.14.

    DAS MOKORO, IN EINEM STÜCK AUS DEM LEBERWURSTBAUM, BRINGT UNS IN DIE ENGSTEN KANÄLE.

    Der Baobab, ein Wahrzeichen Afrikas, speichert bis zu 160.000 Liter Wasser, weshalb ihn Elefanten in Dürrezeiten gerne anzapfen. Danach ist er allerdings hinüber und sein hohler Stamm dient in manchen Gegenden als Gefängnis oder Toilette. Brauchen wir nicht, wir übernachten in Gweta nur in der Nähe von ein paar besonders imposanten Exemplaren. Und träumen vom Okavango-Delta. Einzigartig in der Welt, zerdröselt der Fluss auf der unvorstellbaren Fläche von 20.000 Quadratkilometern in ein Feuchtgebiet mit unzähligen Wasserläufen, 1.300 Pflanzenarten, 71 Fischarten, 33 Amphibienarten, 64 Reptilienarten, 444 Vogelarten und 122 Arten der seltensten Säugetiere. Dann die Katastrophe. Beim Übertritt in die rote Kalahari-Wüste haucht der Okavango sein Leben aus. Schlurp und wech. Aber vorher nehmen wir auf lautlosen Mokoro-Trips und anschleichenden Bushwalks alles mit, was sich uns in den Weg stellt. Und selbst in unseren faulen Stunden bleiben wir sehr erdverbunden: beim Campen auf einer Insel im Delta, begleitet von den Geräuschen der Wildnis und dem Weckruf der Vögel.
  • 15.

    WIE IM FILM, NUR RÜCKWÄRTS. DER OPTIONALE HELIFLUG ÜBER DAS OKAVANGO-DELTA.

    Viele glückliche Stunden waren wir in einer einzigartigen Fauna und Flora zu Hause. Haben uns von Hippos angrunzen und von paradiesischen Vogelschwärmen zuträllern lassen. Zeit, die Zelte abzubrechen und wieder ins Mokoro zu steigen. Maun, der Ausgangspunkt unseres Delta-Abenteuers, verfügt gerade mal über ein (!) Straßenkreuz, akkurat im rechten Winkel. Da lohnt es sich, mal nachzusehen, wie es sich dazwischen lebt. Immerhin: WLAN ist manchmal da, falls du die ersten Bilder vom Leben im Dunstkreis des Okavango schon mal posten möchtest.
  • 16.17.

    SUCHE WEISSE NASHÖRNER, SOLANGE ES SIE NOCH GIBT.

    So bescheuert die Vorstellung ist, das Horn des Rhinozeros könnte aphrodisierende Wirkung haben, so schwer ist dieser Irrglaube auszurotten. Was stattdessen bald ausgerottet sein wird, sind die majestätischen Kolosse aus dem frühen Oligozän, also von vor rund 30 Millionen Jahren. Vielleicht kann das Khama-Rhino-Schutzgebiet helfen, die schwarzen und weißen Muskelpakete auf ihren kurzen Beinen über die Zeit zu retten. Heute tragen wir unseren Teil dazu bei und hoffen, sie zeigen sich dankbar. Wenigstens für ein paar Fotos. Es werden vermutlich deine letzten Aufnahmen sein, falls du nicht noch Gefallen am Flughafen Johannesburg findest. Aber es ist bestimmt sinnvoller, die Speicherkarte zu schonen für dein nächstes Abenteuer mit YOLO.

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 12 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie ab 4 Teilnehmern
  • Englisch sprechender, einheimischer Guide in internationaler Reisegruppe
  • Unterkunft: 1 x Hotel, 13 x Campingplatz, 2 x Buschcamp
  • Transport: Safari-Truck, offenes 4x4-Safarifahrzeug, Boot, Mokoro
  • Mahlzeiten: 15 x Frühstück, 13 x Picknick, 11 x Abendessen, Tee/Kaffee
  • Aktivitäten laut Tagesprogramm
  • Nationalparkgebühren & Eintrittsgelder
  • 100 m² Regenwald 4 you (Jedem Gast schenken wir im Regenwald von Ecuador ein Grundstück, das Jahr für Jahr den CO2-Ausstoß seiner Reise kompensiert. Eingetragen auf seinen Namen und auf ewig seins.)
  • Highlights: Die Big Five im Krüger-Nationalpark. Uralte Ruinen in »Great Zimbabwe«. Paradiese für Tiere: Matobo- und Hwangwe-Nationalpark. »Donnernder Rauch« an den Victoriafällen. Im Reich der Elefanten im Chobe-Nationalpark. Per Mokoro durch das Okavango-Delta. Auf der Suche nach den seltenen Nashörnen im Khama-Rhino-Schutzgebiet.
  • Campingausrüstung (2-Personen-Zelte inkl. Isomatten, exkl. Schlafsack und Kissen)

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