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13 Tage
Marokko

Ali Baba lässt grüßen

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Ach so, wirst du sagen, das waren also gar keine Märchen, das hat es wirklich alles gegeben? Und wir werden antworten: Wieso hat? Die Geschichten aus 1001 Nacht sind so lebendig wie eh und je, aber wir geben noch 13 Tage Abenteuer dazu, in Marrakesch, in den Gebirgswüsten des Hohen Atlas, in der Sahara und tief in dir.
  • 1.

    GEBRAUCHTES GEBISS, NEUWERTIG, GÜNSTIG ZU VERKAUFEN.

    Du hast Glück. Bist schon da, obwohl wir morgen erst richtig starten. Aber du bist nicht allein. Von allen Seiten strömen sie herbei. Gaukler, Schneckenköche, Hammelbrater, Gebissverkäufer, Geschichtenerzähler, Schlangenbeschwörer, Wunderheiler und die Einheizer, die sich zwölf Stunden ohne Unterbrechung die Finger wund trommeln, dass einem das Blech wegfliegt. Der Djemaa-el-Fna-Platz, der Platz der Gehenkten, macht die Nacht zum Traum und Marrakesch zur Sensation. Eine von vielen zwar, aber irgendwo musst du schließlich loslegen und wann, wenn nicht jetzt, ist der perfekte Augenblick, nach dem Glück zu greifen.
  • 2.

    ALLES, WAS DU DIR SCHON IMMER GEWÜNSCHT HAST. NUR ANDERS.

    Schon wach? Neun Uhr ist eine sportliche Zeit, aber du bist ja nicht zum Vergnügen hier. Das sagen sich die rund 250 Handwerksbetriebe hinter dem mächtigen Portal der Medina auch, wo in dem labyrinthischen Geflecht schmaler Gassen vom goldenen Schnabelpantoffel bis zum Keuschheitsgürtel noch alles genäht, gefärbt, gestichelt und geschmiedet wird. Ein Fest für die Sinne. Koutoubia, die bedeutendste Moschee in Marrakesch, deren Minarett zum Wahrzeichen Marokkos wurde, gehört wie das Weltkulturerbe der Saaditen-Gräber und der kostbare Bahia-Palast zum kulturellen Kontrastprogramm, bevor der unüberhörbare Lockruf der Trommeln die Neuauflage einer Nacht ankündigt, die wie keine andere ist.
  • 3.4.

    WAS DIE BERBER SO TREIBEN, TREIB’S EINFACH MIT.

    Bei allem, was du gesehen hast, war der Blick über die Palmen hinweg in die Schneegipfel des Atlas-Gebirges vielleicht der unwirklichste. Die Fahrt ist es auch, wenn die Geräuschkulisse der Stadt in die tosende Stille der Berberdörfer übergeht. Auf rund 1.800 Meter, wo Rosen aus dem Schnee wachsen, liegt das Ait Bouguemez Tal. Zeit, sich mit den Berbern anzufreunden. Und weil Gegenseitigkeit in dieser einsamen Region ein Naturgesetz ist, wirst du als Gegenleistung für Kost und Logis für zwei Tage einer von ihnen. Heißt: Wasser schöpfen, eine köstliche Tajine kochen, mit Kindern Fußball spielen, am Schulgebäude mitbauen, einen Teppich knüpfen oder in der Association Tifawine, die sich für die Bildung der Dorfkinder einsetzt, den Englischlehrer machen. Danach – bei dampfendem Tee – wirst du vor allem eines wissen: Warum die Landschaft des Ait Bouguemez das »Tal der Glücklichen« genannt wird.
  • 5.

    DIE STRAUCHDIEBE SIND WEG, ABER DIE FESTUNGEN STEHEN NOCH.

    Sehr lange vor uns gab es gute Gründe für die Berber, sich im Dades Tal niederzulassen. Denn das Rinnsal Dades spendete der wüstengleichen Gebirgsebene ein paar grüne Oasen und war im übrigen so makaber unwegsam, dass Wegelagerer eher verhungert wären als Beute zu machen. Was die Berber nicht davon abgehalten hat, kolossale Burgen ins Nichts zu setzen. Stolz und rot wie der Stampflehm, den die Sonne zum Glühen bringt. Genau dort werden wir nach den Schlangenlinien des Gebirgspasses Tizi n’Ait Imi und einem Spaziergang durch das Tal der Rosen Platz nehmen und schonmal vorbraten, denn morgen ist die Sahara dran.
  • 6.

    DURCH DIESE HOHLE GASSE MÜSST IHR KOMMEN

    Der Oued Todra – ein Nebenbuhler des Dades – hat in das Gebirgsmassiv des Hohen Atlas eine fulminante rostrote Schlucht geknabbert. Rechts und links 300 Meter senkrecht hoch, dazwischen die Breite eines Badetuchs um durchzukommen. Wir kommen und erreichen am Nachmittag das 500-Seelen-Wüstendorf Merzouga, ständig bedroht, von den gigantischen Sandmassen der Sahara verschluckt zu werden. Respekt? Von wegen. Attacke! Rauf auf die 150 Meter hohen Dünen und warten – das Wunder geschieht von ganz allein: Die Sonne malt die letzten schwarzen Schatten in den Sand, dann bäumt sich Erg Chebbi noch einmal auf wie ein brennendes Königreich. Ende der Vorstellung. Fortsetzung folgt.
  • 7.

    ALI BABA LEBT UND GEHT DURCH DEINE TRÄUME.

    Sie ist wieder da und zeichnet den Sand, der gestern noch rot war in sattem Gelb. Im Angebot: Sandboards. Du bist bereit? Dann mache deine Three-sixties, Fourteen-forties, Underflips und Grabs, bis die Düne abgetragen ist. Danach tauschen wir Board gegen Schaukel und sänfteln zwischen zwei Höckern in die einsame Tiefe der Wüste. Im Nomaden Camp ist alles gerichtet für eine stylische Berber-Nacht und die beginnt, wenn der märchenhafte Sonnenuntergang nahtlos in die Märchen aus 1001 Nacht übergegangen ist. Von führenden Nomaden am prasselnden Lagerfeuer erzählt. Und ein prallvoller Sternenhimmel gibt seinen Glanz dazu.
  • 8.

    SZENEN WIE IM FILM. ALLERDINGS IN ECHT.

    Sodom und Gomorrha, Lawrence von Arabien, Jesus von Nazareth, Gladiator, Game of Thrones ­– was Hollywood in 50 Jahren auf Celluloid gebannt hat, wurde hier gedreht. Alles, von den Sandalenfilmen bis zu James Bond. Ait Benhaddou heißt die Stadt aus Lehm, die Millionen Kinofreaks an der Nase herumgeführt hat. Denn woimmer sich die Gladiatoren mit ihren Widersachern geprügelt haben, es war stets der gleiche Wüstenort. Nur die vorgelagerte Kampfarena wurde von Mal zu Mal umgebaut, damit es nicht so auffällt. Nicht weit vom Drehort, in Ouarzazate, stehen in den Atlas Film Studios noch all die historischen Kulissen. Und wenn dir mitten in der Wüste die einsame Zapfsäule einer verlassenen Tankstelle begegnet, wundere dich nicht, es war mitunter eben einfacher, die Requisiten einfach stehen zu lassen.
  • 9.

    BERBERSÜPPCHEN MIT ROTGOLD-EINLAGE.

    Wie die Bösewichte am Set durch die verschachtelten Gänge und Gassen von Ait Benhaddou irren, so viel Zeit muss noch sein. Dann wirst du Zeuge, dass Handwerk goldenen Boden hat, wenn auch nur für wenige Wochen im Herbst, wenn in Taliouine der Crocus Sativus blüht. Jeweils drei zarte Fäden entnehmen die Pflückerinnen dem duftenden Blütenkelch, von denen etwa 200.000 Stück ein Kilo Safran ergeben. Reines rotes Gold. Bis zu 25 Euro pro Gramm. Was den Unterschied zu dem Fake-Safran ausmacht, der auf unseren Märkten häufig verkauft wird, zeigt dir das Mittagessen in einer Berberfamilie. Mit einem Abend in den Souks von Taroudant, der kleinen Schwester von Marrakesch, verabschieden wir uns aus dem Hohen Atlas und freuen uns auf Fisch.
  • 10.11.

    LASS BAUMELN, WAS BAUMELN MÖCHTE.

    Schneeweiß die Häuser und schneeweiß die Möven, die zu hunderten den Fischern ihre Beute abjagen, das ist Essaouira. Die ganze Altstadt ein Weltkulturerbe, die sonnenwarmen Gassen und versteckten Geheimgänge mit ihren Ausstellungen, die Boutiquen voll marokkanischer Handwerkskunst, die Galerien, Ateliers und putzigen Cafés. Fisch liegt in der atlantischen Luft, und wer mehr davon haben möchte, ist bei den Imbissbuden am Hafen genau richtig. Fisch, so frisch, da genügt eine Mund-zu-Mund-Beatmung und er schwimmt wieder. Der Rest deiner Reise ist seliges Nichtstun. Lass baumeln, was baumeln möchte, genieße das Flair der Stadt, lerne surfen, reite am Strand oder jage ein Quad über Stock und Stein.
  • 12.13.

    STAATLICH GEPRÜFTE SCHAUMSCHLÄGER, DIE MEISTER DER WONNE.

    Zurück in Marrakesch für eine Neuauflage der Abenteuer, die dich am meisten fasziniert haben. Achte auf die Trommeln. Es sei denn, dir steht der Sinn nach einem uralten Ritual. Das Glück inside Marrakesch. Ein Hamambad. Up, up and away in einer wohligen Wolke aus duftendem Schaum. Ein im wahren Sinn berührendes Erlebnis, bevor deine Zeit in Marokko zu Ende geht. Außerdem der hieb- und stichfeste Nachweis für dein Resümee, die YOLO-Reise sei eine saubere Sache gewesen.

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 14 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie ab 6 Teilnehmern
  • Deutsch sprechender Guide
  • Unterkunft: 6 x Riad, 2 x Lodge, 1 x Wüstencamp, 3 x Kasbah Hotel
  • Transport: Tourbus, Kamel
  • Mahlzeiten: täglich Frühstück, 4 x Mittagessen, 5 x Abendessen
  • Aktivitäten laut Tagesprogramm
  • Eintrittsgelder
  • 100 m² Regenwald 4 you (Jedem Gast schenken wir im Regenwald von Ecuador ein Grundstück, das Jahr für Jahr den CO2-Ausstoß seiner Reise kompensiert. Eingetragen auf seinen Namen und auf ewig seins.)
  • Highlights: Die Aussicht im Atlasgebirge. Eintauchen in die Kultur der Berber. Die verwinkelten Souks von Marrakesch. Das mittelalterliche Flair Essaouiras. Die beeindruckende Todra Gorge. Eine Nacht in den Dünen der Sahara.

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