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Namibia

Du sprichst von Namibias Schokoladenseite? Das ähnelt einer Beleidigung, denn Nambia hat nur Schokoladenseiten, die sich durchs ganze Land erstrecken. Beginnen wir von oben nach unten: Etosha Nationalpark, 22.000 Quadratkilometer, voll mit wilden Tieren. Die Kultur der San, nach zigtausend Jahren unverändert. Swakopmund, ein urdeutsches Märchen. Big Daddy im Sossusvlei, jetzt Weltnaturerbe. Der Atemberauber Fish River Canyon und ein Finale in der Onjala-Lodge. Fühle Dich wie im 7. Himmel. Sagenhaft.

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Mehr über Namibia

Ursprüngliche Landschaften, eine faszinierende Tierwelt und der schönste Sternenhimmel der Welt machen den „Diamanten Namibia“ zu einem faszinierenden Reiseziel

 

Nach Namibia reisen – das ist ein unvergessliches Erlebnis. Der Name des Landes leitet sich von der Wüste Namib ab. Diese liegt im Westteil des Landes, im Ostteil liegt die Kalahari und dazwischen das Binnenhochland. Namibia ist mit rund 2 Millionen Einwohnern ein sehr dünn besiedeltes Land, hinter der Mongolei das am wenigstens besiedelte Gebiet der Welt. Das Klima Namibias lässt sich ganz einfach beschreiben: heiß und trocken. Und doch gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Bereichen. Mach dir darüber nicht allzu viele Gedanken, dein Reiseveranstalter YOLO kümmert sich darum, dich umfassend vor deiner Reise zu informieren.

Namibia – Entdeckung und Besiedlung                  

Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert war Namibia Teil größerer Völkerwanderungen. Diese Vielfältigkeit der Bevölkerung sieht man noch heute auch an der Zahl der gesprochenen Sprachen: über 30 Sprachen für 2 Millionen Menschen. Vielleicht hast du Glück und triffst auf Namibier, die auch heute noch ein wenig Deutsch sprechen, ansonsten geht es auch mit Englisch. Das ist die Sprache in der Schule und in den Medien.

Portugiesische Seefahrer entdeckten das Land im 15. Jahrhundert. Es kam jedoch aufgrund der unwirtlichen Verhältnisse an den Küsten zu keiner wirklichen Besiedlung. Die begann erst im 19. Jahrhundert mit der Zuwanderung europäischer Siedler aus Portugal, England und Deutschland. Letztere machten aus dem Land die Kolonie Deutsch-Südwestafrika – mit all den historischen Vergehen wie z. B der Vernichtung zehntausender Herero und Nama zwischen 1904 und 1908.

Nach dem Ende des 1. Weltkrieges übergab der Völkerbund Namibia an die Südafrikanische Union. Das blieb dann für genau 70 Jahre so - bis zum 21. März 1990.

Windhoek alaf

Namibia ist heute ein stabiles Land mit einer parlamentarischen Demokratie. Hauptstadt und auch größte Stadt ist Windhoek. Namibias Wirtschaft lebt einerseits von der Landwirtschaft, dem Tourismus und dem Bergbau. Letzterer fördert Uran, Gold und Silber. Landwirtschaft ist aufgrund der teilweisen Trockenheit nur beschränkt möglich. Im Norden werden Rinder gehalten, im Süden eher Schafe und Ziegen. Namibia hat eines der besten medizinischen Versorgungssysteme Afrikas.

Städte Namibias, wie Lüderitz, Swakopmund oder Windhoek sind geprägt durch ihre Architektur aus der deutschen Kolonialzeit. Und so kann es schon mal passieren, dass du dich während deiner Reise plötzlich mitten im rheinischen Karnevalszug oder auf einem Oktoberfest wiederfindest. 

Namibia Reisen in eine gigantische Tierwelt

Und wenn du zur Wildbeobachtung gekommen bist, bitteschön, hier wirst du fündig. Der Etosha-Nationalpark, einer der größten Wildparks Afrikas, liegt im Norden des Landes. Er bietet gerade in der Trockenzeit von Mai bis Oktober beste Einblicke in oft riesige Tierherden. Die Bestände von Giraffen, Elefanten, Löwen oder Nashörnern waren schon sehr bedroht. Zumindest in den Nationalparks haben sie sich aber wieder gefestigt.

Es muss nicht nur der Etosha-Park sein. Es gibt mehrere Schutzgebiete, wie z. B. den Fish River Canyon, der zweitgrößte Canyon der Welt. Paviane, Kudu-Antilopen und Leoparden leben hier. In der Nähe von Keetmanshoop wachsen noch rund 250 der unter Naturschutz stehenden Köcherbäume. Sie sehen aus, als wären sie in goldene Folie gewickelt. Oder wie wäre es mit einem Besuch der Dünenlandschaft Sossusvlei? Die Dünen leuchten besonders bei Sonnenauf- und -Untergang von Hellgelb bis leuchtend Rot. Ein einmaliges Naturschauspiel auf deiner Reise.

Zu den Sternen reisen

Aber nicht nur Tiere lassen sich dort prima beobachten, auch Sterne. Das Gebiet zwischen Namib und Atlantik eignet sich weltweit mit am besten für astronomische Exkursionen. Dort werden für Interessenten extra Astrocamps eingerichtet. Na, was für dich?

Was aber isst man dort, wo es heiß ist? Am besten probierst du ein weit verbreitetes Gericht, Pap, bestehend aus Maismehl. Wird traditionell mit der Hand gegessen, dazu gibt es Fleisch und Gemüse. Fleisch in Namibia heißt Springbock, Antilope, Kudu, Zebra oder Strauß. An den Küsten gibt es natürlich eher fangfrischen Fisch.

Genieße Namibia auf deiner Reise und komm bald wieder!