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Namibia

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Du wirst bleiben wollen

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»Dirty Dancing« 1987. Jennifer Warnes sang: »I’ve had the time of my life.« Dabei war es nur das Ferienresort Kellerman’s. Du aber hast ein Date mit den Wundern von Millionen Jahren. Mit Wüsten, die Tag für Tag in Flammen aufgehen. Mit Menschen, die das Land geformt hat und umgekehrt. Und mit Tausenden Tieren so gut wie eins, alle wild. Und dann sing: I’ve had ...
Reisekarte »Du wirst bleiben wollen«
de
12 Tage
8 bis 16 Teilnehmer
ab 1.599
19,3 m2 Regenwald
Reisekarte »Du wirst bleiben wollen«
  • 1.
    Oft ist es so, dass der erste Tag einer Reise für Flug, Transfer und Eingewöhnen draufgeht. Weg isser. Bei uns nicht. Wir starten in der namibischen Morgensonne zu den Zeugen einer turbulenten Zeit in der ehemals deutsch-südwestafrikanischen Stadt. Heute schlägt der Puls in Windhoek einen anderen Takt, und eines der schönsten Beispiele sind die Frauen bei Penduka in der ehemaligen Township Katutura. Mit der Herstellung von traditionellem Handwerk und Schmuck haben sie sich erfolgreich aus Abhängigkeit und Armut befreit. Dann folgt am Nachmittag auch schon der Wildnis erster Teil, bei einer Pirsch durch den privaten Wildpark der Otjiwa Safari Lodge.
  • 2.3.

    Was immer dir im Wildpark so nahe gekommen ist wie nie zuvor, war lediglich die Vorspeise für das Tierparadies Etosha. 22.000 Quadratkilometer Nationalpark. Großwild von Giraffen bis Zebras, von Nashörnern bis Antilopen, Gnus und Kudus sowie Springböcke, Spießböcke, Löwen und Elefanten. Zusammengenommen 240 Tierarten und 340 Vogelarten. Dein Tourguide kennt ihre Lieblingsplätze, und einmal im Etosha ist keinmal. Also sei gespannt auf zwei atemberaubende Safari-Tracks durch das Wohnzimmer der Wildnis.

    Etosha
    Die Etosha-Pfanne: einfach Zucker, wenn Salz einen Science-Fiction-Film macht.
  • 4.5.
    Diese Landschaft ist der Wahnsinn. So weit das Auge reicht, ein Farbenspiel von hundert Tönen Orange in einem Meer von Dunkelbunt. Mittendrin Omandumba, die Farm von Deike und Harald Rust. Aber da sind auch die 5.000 Hektar Wildpark mit dem Hochsitz zur Beobachtung von Oryxantilopen und anderen »Rasenmähern«. Zäune? Fehlanzeige. Hier marschieren die Hauptdarsteller ungeniert an deinem Frühstückstisch vorbei. Wie vor 20.000 Jahren schon, obwohl das Frühstück damals nicht halb so lecker war. Damals ritzten die Ur-Ur-Ureinwohner ihre Ur-Ur-Ur-Mails in die Felsen, um den Jägern der Ju/Hoansi-San zu signalisieren, wo es was zu holen gab. Du wirst es nicht glauben, aber es gibt sie noch. Die Felszeichnungen und auch die San. Sie leben genau wie damals und jagen heute noch mit selbstgemachten vergifteten Pfeilen.
    Back to the roots. Im Busch unterwegs mit den San.
  • 6.7. 8.
    Kaum dass die Sonne über den Horizont steigt, beginnt die Luft zu flirren und zaubert ein undefinierbar violettes Licht auf die Hänge der Erongo-Berge. Nur die Spitzkoppe, das Matterhorn Namibias und nationales Denkmal, steht wie eine vergoldete Eins in der Landschaft und reizt zum Wandern durch die einzigartige Natur. Butterbäume und Wüstenkohlrabi weisen uns den Weg. Der Stinkbusch allerdings auch. Wo die Namib im Atlantik versandet, liegt Swakopmund, die »deutscheste« Stadt Namibias. Hohenzollernhaus, Amtsgericht, Bismarckplatz, Café Anton, das sind hier gängige Bezeichnungen. Verlaufen kannst du dich nicht, aber in Dutzenden kleinen Shops und Kneipen nach deutschem Reinheitsgebot hängen bleiben, das geht leicht. Für alles ist Zeit. Auch für abgefahrene Abenteuer: Sandboarding die Dünen runter, eine Living-Desert-Tour zu den unterirdisch krabbelnden Attraktionen der »Little Five« oder ein Katamaran-Törn in die Walvis Bay zu hunderttausend Seeschwalben, Rosapelikanen, Flamingos und Weißbrustkormoranen. Du hast die Wahl.

    Die Spitzkoppe. Offiziell »Buschmann«-Paradies, wir sagen Kletterparadies.
    Kaum zu toppen: Tandem-Fallschirmsprung über den Dünen der Namib. Mach das.

  • 9.
    Sag Tschüss zum Atlantik, es geht wieder in die Wüste. Besser: in den spektakulärsten Teil der Namib, das Weltnaturerbe Sossusvlei. Die Namib, mit 80 Millionen Jahren die älteste Wüste der Welt, ist 2.000 Kilometer lang und 160 Kilometer breit. Das packen wir nicht an einem Tag. Also Zwischenstopp mit Zwischenstärkung beim besten Apfelkuchen-Bäcker in Afrika. Das behaupten nicht wir, das schreiben renommierte Reiseführer. Heute ist dein Urteil gefragt. Was aber unzweifelhaft zu den erhebenden Momenten zählt, ist der Sonnenuntergang mit Sundowner und einem afrikanischen Braai: Schneckenwurst mit Koriander, Kudu-Steaks, Springbock und Strauß vom Holzkohlengrill. Ein gesellschaftliches Großereignis für Leute, die man zu seinen Freunden zählt. Nenne es niemals Barbecue.
    Ein Sonnenuntergang ist ein Sonnenuntergang? Wart’s ab.
  • 10.
    Letzte Etappe bis Sossusvlei. Tut uns leid, dass es bei der Abfahrt noch nicht hell ist, aber im Kino bist du ja auch vor dem Hauptfilm da. Der beginnt hier, wenn die Sonne mit gleißendem Licht über den Kamm der Sandberge kriecht und eine unvorstellbare Dünenlandschaft in Brand setzt. Big Daddy, die höchste Düne hier, ist 350 Meter hoch, und alle wollen es ihr nachmachen. Über Nacht hat der Wind die Kämme sorgfältig in Form gepustet, jetzt sind sie auf der Lichtseite orange, auf der Schattenseite schwarz. Binde dir die Schuhe zu und steck ein paar Flaschen Wasser ein, du wirst sie brauchen. Und dann: Wow, Sossusvlei von oben, dieses Gefühl wird dir für alle Zeit bleiben. Der Abstieg aber auch. Kopfüber, gerollt, gepurzelt, gestrauchelt, gestrandet. Schrei vor Glück, bis du unten bist.
    Dünen
    Du glaubst es nicht: 500 Jahre tote Kunst im Dead Vlei.
  • 11.12.

    Du wirst etwas Ablenkung brauchen, um das Adrenalin abzubauen. Das »Craft Café« ist ideal dafür. Kunst, Handwerk, Tradition und ein selbstgebackener Kuchen von afrikanischen Hausfrauen bringen dich dorthin zurück, wo alles begann: in den Kulturmix der Hauptstadt Windhoek. Fürs Erste jedenfalls. Zum Zweiten übernimmt die Onjala Lodge die Aufgabe des Absackers. Auspendeln, poolträumen, im ZenSations Spa zur Teigrolle werden, Sterne gucken im Observatorium, dornbuschwandern im Naturpark und – oh ja, finest dining mit Aussicht auf Giraffen, Weißschwanzgnus, Antilopen und was sonst noch vorbeikommt, um Tschüss zu sagen. Es ist wie es ist: unvergesslich, wie immer mit YOLO.

    Onjala

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 16 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie ab 8 Teilnehmern
  • Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
  • Unterkunft: 4 x Lodge, 4 x Zeltlodge, 3 x Gästehaus
  • Transport: Reiseminibus
  • Mahlzeiten: 11 x Frühstück, 4 x Abendessen
  • Aktivitäten laut Programm
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • 19,30 Regenwald 4 you
  • Highlights: Zu Besuch bei den Frauen von Penduka. Spurenlesen im afrikanischen Busch. Entdecke die Tierwelt des Etosha-Nationalparks. Wandere mit den San im Erongo-Gebirge. Swakopmund: Ort zwischen Ozean und Wüste. Die fantastische Dünenwelt von Sossusvlei. Relaxe auf der Onjala-Lodge.
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179 €
»Dirty Dancing« 1987. Jennifer Warnes sang: »I’ve had the time of my life.« Dabei war es nur das Ferienresort Kellerman’s. ...