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15 Tage
Südafrika & Mosambik

From bush to beach

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Wenn beim afrikanischen Braai ein Kudusteak auf dem Grill liegt, sag es nicht laut. Kudus hören es nicht gern und Löwen sind schnell angefressen, wenn man ihnen ihr Mittagessen wegisst. Aber sonst kannst du auf ihre Freundschaft zählen, wie die der Big Five und aller anderen auch in den wildreichsten Nationalparks des südlichen Afrikas.
Reiserkarte »From bush to beach«
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  • 1.2.3.

    WE RAISE YOU UP UND HOLEN DICH AUCH WIEDER RUNTER.

    Big Five, das ist eine Ansage, die die Nerven flattern lässt. Und weil die Begegnung mit den Monstern der Wildnis massenhaft Adrenalin ausstößt, gehört ein Kontrastprogramm dazu, das dich wieder runter bringt. So also sehen deine ersten Tage aus: Highlife für den Kreislauf im Wechsel mit baldrianösem Genussdümpeln. Erst das Adrenalin: Zululand, das einzige Siedlungsgebiet, das seinen ethnischen Stamm im Namen trägt, ist die Gartenprovinz Südafrikas. Und wo Bäume stehen, sind auch die Piepmätze nicht weit. Über 400 Arten allein im Mkuze Game Reserve, wo dich eine Walking-Safari im wahrsten Sinne des Wortes einstimmt. Mit den Nashörnern ist das schon komplizierter. Etwas eigenwillig, die Kameraden, und nicht selten in der Nachbarschaft von Leoparden, Giraffen, Nyalas und Gnus. Da nehmen wir lieber den Safari-Jeep.
  • 4.

    FINDE DAS BREITMAULNASHORN, SOLANGE ES NOCH LEBT.

    Alle fünf der Big Five werden es nicht gleich gewesen sein, aber was noch fehlt, ist heute dran. Im ältesten Wildschutzgebiet Afrikas, dem Hluhluwe-iMfolozi-Park, lebten einst die letzten vom Aussterben bedrohten Breitmaulnashörner in freier Wildbahn. Sie wurden weltweit an Reservate und Zoos ausgeliehen, um die Art zu erhalten. Hat geklappt, und so bekam der Hluhluwe-iMfolozi-Park eine Vorreiterrolle beim aktiven Tierschutz. Das hält die Löwen, Geparden und Wildhunde allerdings nicht davon ab, sich ihre Appetithappen zu holen. Unsere Bilanz heute: Big Five und jede Menge Kleinere. Einen ganzen Safari-Tag lang, dann heißt es: cool down.
  • 5.6.

    FEEL LIKE A SCHILDKRÖTEN-EI. FÜR ALLE, DEREN WANDERNIERE DAS EINZIG SPORTLICHE AN IHNEN IST.

    Ganz oben grenzt Zululand an Mosambik, wo am Indischen Ozean paradiesische Entspannung angesagt ist. Kosi Bay Nature Reserve heißt der begnadete Fleck, wo kaum einer hinkommt außer Schreiseeadler, Palmgeier und Konsorten. Ok, ein paar Hippos und Krokodile hängen noch in den Mangrovensümpfen rum und jede Menge Schildkröten, die ihre Eier bekanntlich immer dort ablegen, wo sie im warmen Sand ungestört vor sich hinbrüten können. Mach das doch auch. Und bevor du aus der Schale platzt, schlüpfe in einen Schnorchel für dein Tauchabenteuer am Korallenriff.
  • 7.

    WENN DU DENKST, BEIM ABSACKER BIST DU ALLEIN, VERGISS DIE LÖWEN NICHT.

    Wo einst nur Könige auf die Jagd gehen durften, ist mit dem Hlane-Royal-Nationalpark das größte Wild- und Naturschutzgebiet Swasilands entstanden. Fast 22.000 Hektar für einen königlichen Wildlife-Tag, und damit du Weißrückengeier von Rotschnabelenten unterscheiden kannst, führt uns ein ausgewiesener Experte durch das gefiederte Refugium. Elefanten, Giraffen, Löwen und Nashörner sind später dran, wenn wir am Wasserloch unseres Camps seelenruhig zusehen, wer auf einen Absacker alles vorbeikommt.
  • 8.9.

    VOR 1.000 JAHREN GEWÜRZE. VOR 500 JAHREN SKLAVEN. HEUTE HANDELT MAPUTO MIT FREUNDSCHAFT.

    Maputo, musst du wissen, liegt in der gleichnamigen Bucht am Indischen Ozean. Es gefiel bereits den Portugiesen, den Niederländern, den Österreichern und Franzosen, die alle ein Stück ihrer Kultur dagelassen haben, die mit dem mosambikanischen Way of Life ein spannendes Spektakel ergeben, das für einen Tag, aber mehr noch für eine Nacht reichlich Programm liefert. Aber der Indische Ozean ist und bleibt der Held. Oder besser: seine unübertroffenen Strände. Sie leiten uns im ersten Abschnitt des neuen Tages zur ältesten Stadt Mosambiks, Inhambane, die Vasco da Gama 1498 den „Ort der freundlichen Menschen“ nannte. Ist so geblieben. Und nach den freundlichen Menschen lockt der einladende goldene Strand von Praia da Barra. Lehn dich mit einem leckeren Cocktail zurück und genieße die Atmosphäre.
  • 10.11.

    WIE, DU LIEGST IMMER NOCH IM WARMEN SAND? HAST RECHT, BLEIB LIEGEN.

    Egal, was du gemacht hast, mach’s noch einmal. Oder immer wieder, diese beiden Tage am Goldstrand gehören dir und dem Prinzip Lust. Niemand regt sich auf, wenn du den Flachmann machst. Bleib liegen, wenn sich die Anderen abzappeln. Sei einfach du, und wenn dir danach ist, einmal nur für den Stoffwechsel da zu sein, so what? Tauchtour geht natürlich auch. Hochseeangeln, durch das Mangroven-Labyrinth wandern, eine Ocean-Safari zu Delphinen und Walhaien. Aber wie gesagt: Du kannst auch alle Gelüste kurzschließen und was dabei rauskommt, ist Glück.
  • 12.

    BILENE, DAS IST SO, ALS WENN GEILENKIRCHEN BADEANSTALT HEISSEN WÜRDE.

    Was ist davon zu halten, wenn eine ganze Stadt ­– selbst wenn es sich nur um eine beschauliche Kleinstadt handelt – nach ihrem Strand benannt ist? Du ahnst es bestimmt. Praia do Bilene, kurz Bilene, ist ein Ort, der nur zum Vergnügen da ist. Traumhaft gelegen an der Lagune Uembje, hast du freie Auswahl: Schwimmen, Segeln, Kajaktour, Kitesurfen, Tauchen, Schnorcheln, Gleitschirmfliegen oder – siehe Tag 10 – einfach nur daliegen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Manchmal ist weniger mehr.
  • 13.14.

    MIT EINEM EINZIGEN WORT KANNST DU DICH GNADENLOS UNBELIEBT MACHEN.

    Nun reicht’s aber auch mit dem süßen Leben, schließlich bist du nicht zum Vergnügen hier. Sachen gepackt und mit frohem Übermut zum Highlight deiner Reise, dem Krüger-Nationalpark. 350 Kilometer breit, 54 Kilometer lang. Du glaubst nicht, was da alles reinpasst. Runde 150 Säugetierarten, die Big Five inklusive. Über 500 Vogelarten und an die 150 Reptilien-, Amphibien- und Fischarten. Das sollte für zwei proppevolle Erlebnistage reichen. Und zwischen unseren Safaris echtes Afrika-Feeling in einem Rest Camp, wo auch die Einheimischen übernachten. Auf der Speisekarte steht nur ein Gericht, aber du hättest auch gar keine Speisekarte gebraucht, denn die Vorboten eines afrikanischen Braai sind unübersehbar, handelt es sich doch um ein traditionell gesellschaftliches Großereignis, bei dem vor allem groß gegrillt wird. Kudu-, Springbock- und Straußenfleisch, von der Glut aus dem Kameldornbaum köstlich befeuert, ist kein Essen, sondern eine Zeremonie. Sage niemals Barbecue zu ihm.
  • 15.

    MACH’S NOCH EINMAL UND DANN DIE FLIEGE.

    Einmal geht noch. Eine letzte Pirschfahrt, wenn die einen Tiere verschlafen den frühen Morgen besingen, während die anderen beutesatt von der nächtlichen Jagd zurückkehren. Es ist deine letzte Gelegenheit, das zu tun, wonach dir der Sinn steht. Schließlich ist das die YOLO-Philosophie: Sei so viele wie du willst.

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 12 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie ab 4 Teilnehmern
  • Englisch sprechende einheimische Reiseleitung in internationaler Reisegruppe (einige Termine auch mit deutschsprachiger Reiseleitung die übesetzt)
  • Unterkunft: 3 x Zeltlodge, 4 x Chalet, 3 x Casita, 1 x Restcamp, 1 x Lodge, 2 x Hotel
  • Transport: Safari-Truck
  • Mahlzeiten: 13 x Frühstück, 13 x Picknick, 8 x Abendessen
  • Aktivitäten laut Tagesprogramm
  • Nationalparkgebühren & Eintrittsgelder
  • 100 m² Regenwald 4 you (Jedem Gast schenken wir im Regenwald von Ecuador ein Grundstück, das Jahr für Jahr den CO2-Ausstoß seiner Reise kompensiert. Eingetragen auf seinen Namen und auf ewig seins.)
  • Highlights: Natur pur in Zululand. Afrikanische Lebensfreude und Portugiesische Köstlichkeiten in Maputo. Türkises Meer und weißer Sand in Inhambane. Buschspaziergang in Swasiland. Schnorcheln in Kosi Bay. Die Big Five im Krüger-Nationalpark.

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Wenn beim afrikanischen Braai ein Kudusteak auf dem Grill liegt, sag es nicht laut. Kudus hören es nicht gern und Löwen sind schnell angefressen, wenn ...