18 Tage
Südafrika

SAYTG

Tonnenweise Gänsehaut

***
Mit den Big Five ist das so eine Sache. Sie sind da, aber launisch, wenn es darum geht, sich im richtigen Moment zu zeigen. Aber die übrigen Wunder der Natur – die Panorama Route, die Garden Route, die plakativen Kliffe, die Bilderbuch-Strände und das urgewaltige Kap – sie alle sind verlässlich zur Stelle. Im Rahmenprogramm: Tonnen von Emotionen.
Reisekarte SAYTO
Reisekarte SAYTO
  • 1.2.

    WUNDER AM MORGEN VERJAGEN KUMMER UND SORGEN.

    Frühmorgens ist eine unchristliche Zeit, auch in Johannesburg. Aber in der Wildnis gehen die Uhren anders, was bedeutet, dass sich die Löwen bereits zum Verdauungsschlaf legen, wenn du nicht zeitig aus der Kiste kommst. Also 6:30 Uhr Start auf der Panorama Route, wo sich hinter jeder Kurve ein anderes Naturwunder auftut. God’s Window, Three Rondavels. Da pack zur Vorsicht ein paar Herztropfen ein, oder nimm einen Schluck auf Vorrat, denn wenn der Bus hält, sind wir in unserer Wildhütte am Krüger Nationalpark.

  • 3.4.

    ICH SCHAU DIR IN DIE AUGEN, GROSSER.

    6:30 Uhr zum Zweiten. Der Löwen wegen, siehe oben. Aber Big Five steht nicht für fünf Löwen, dahinter verstecken sich die Dicksten und Schnellsten im Tierreich: Elefant, Spitzmaulnashorn, Büffel, Leopard und eben der König der Tiere. Wir gehen davon aus, dass sie sich diesmal nicht verstecken, denn zwei Safaris durch den Krüger-Nationalpark sind fast schon eine Gewähr für reizende Begegnungen mit Blickkontakt.
  • 5.6.

    RUF EIN PAAR FREUNDE AN UND GRÜNDE EIN KÖNIGREICH. HIER LERNST DU, WIE ES GEHT.

    40 Häuptlinge und ein König ergeben Swasiland. Hat jetzt Internet und nennt sich eSwatini. Geblieben ist im Malolotja Naturschutzgebiet die Berghütte mit der grandiosen Aussicht in die spektakuläre Landschaft. Da wandern wir hin und träumen am Lagerfeuer von morgen, vom Mini-Königreich Zululand, wo der Hexendoktor die allgemeine Ortskrankenkasse ersetzt. Alles gut bei dir? Dann zum nächsten Abenteuer im Wildreservat am Msinene River. Hippos, Antilopen, Leoparden und massenhaft Vögel aller Couleur, da hindurch führt unser Wanderpfad.
  • 7.

    WIE GEHT’S DEM BREITMAULNASHORN? GUT, MACHT SICH WIEDER BREIT.

    So ein Breitmaulnashorn hat’s nicht leicht. Ist der letzte Vertreter seiner Art und zugleich der schwerste. Die gut zwei Tonnen Lebendgewicht wollen ernährt sein, weshalb es nicht mit den Zähnen, sondern mit der gesamten Breite seiner hornigen Oberlippe das Grün vom Boden schabt. Sieht aus als würde es mit dem Gras reden, aber nur so geht genug rein. Fast ausgestorben, schaben sich in der Savanne des Hluhluwe Game Reserve wieder 1.600 Exemplare durch die Landschaft. Da werden uns wohl ein paar über den Weg laufen.
  • 8.9.

    DU DENKST, DU BIST ZUM VERGNÜGEN HIER? HAST RECHT.

    »Barriere der Speere« klingt schonmal gut, aber was sich hinter dem martialischen Namen verbirgt, ist das schönste Gebirge der Welt, das Naturerbe Drakensberge. Ein 3.000 Meter hohes Wunderland mit Adrenalin fördernden Gebirgsbachpfaden und glasklaren Naturpools, um die glühenden Füße zu kühlen. Und weil wir bleiben, liegt zwischen unseren Wanderungen eine Blockhütte wie zu Zeiten von Heidi und dem Alm-Öhi.
  • 10.11.

     WILD COAST IN ZAHM GEHT AUCH.

    Hier hat er eine glückliche Kindheit erlebt. Hierhin kehrte er als Held und Befreier von der Apartheid zurück und blieb bis zu seinem Tod. Qunu, das Heimatdorf von Nelson Mandela, ist vielleicht der ergreifendste Moment deiner Reise. Und still geht es weiter, an den leeren Stränden der fast unberührten Wild Coast. Zeit zu bleiben. Zum Schwimmen, Surfen, Strandjogging und einem langen Abend mit Meeresfrüchten in der Ortskneipe von Kei Mouth.
  • 12.

    TRÄRÄÄ, GRUNZ UND BRÜLL. EIN TAG IM ABENTEUERMODUS.

    Ursprünglich gegründet, um die letzten lebenden Elefanten zu retten, treten im Addo-Elephant-Nationalpark heute wieder 600 Benjamins die Blümchen platt. Hinterdrein so ziemlich alles, was eine Safari zum Erlebnis macht: Kudus, Springböcke, Steppenzebras, Kapbüffel, Gnus, Oryx-Antilopen, Flusspferde, Löwen, Leoparden und 400 Vogelarten. Brauchst nicht zu zählen, geht alles bunt durcheinander.
  • 13.14.

     AUSTERN MACHEN AUSDAUER. NIMM REICHLICH.

    Abends an der Waterfront, wenn die Musik spielt, ist die Austernstadt Knysna der Hammer an Lebenslust. Der Buffelsbaai Beach hingegen ist eine Perle der gepflegten Faulheit. Zusammen ergeben sie den erholsamen Vorlauf für einen der letzten Urwälder Südafrikas mit 40 Meter hohen Yellowwood-Bäumen, Kolibris, dem Knysna Louri, der Storms River Bridge, atemberaubenden Schluchten und einem nervenaufreibenden Küstenwanderweg: dein Tag im Tsitsikamma-Nationalpark.
  • 15.16.

     VON DER WAL-HEIMAT DIREKT IN DIE WEINKELLER. SO LÄSST SICH LEBEN.

    Dieser Ort hat was. Warum sonst würden die Wale Jahr für Jahr nach Hermanus kommen, um in den flachen Gewässern am Kap zu kalben? Mal sehen, was passiert. Es ist nun nicht mehr weit dorthin, wo die gute Hoffnung vieler Seefahrer baden ging: am Cape of Good Hope. Was die armen Teufel in klobigen Holzfässern an Bord hatten, wächst heute in eleganten Lagen einer betörenden Reife entgegen: Das Gold der Vineyards in Stellenbosch. Wir steigen zum Training in die Keller, denn die Clubs, Bars und Boutiquen der Albert und Victoria Waterfront kommen als nächstes. Happy hours in Kapstadt.
  • 17.18.

    IM KAPSTURM BRAUCHST DU EINE KAPPE. DAHER DER NAME.

    Fit für’s Finale? Dann auf zum Cape Point. Eine Wanderung durch das Nature Reserve enthält alles, was deinen Puls nach oben treibt. Der Wahnsinn der Landschaft. Die tosende Wut des Atlantiks. Die Pinguine am Boulders Beach. Und damit du das alles noch einmal von oben siehst, hat der liebe Gott den Tafelberg erfunden. Du erkennst jetzt, warum Kapstadt die schönste Stadt der Welt genannt wird. Aber wenn du nur weit genug guckst, entdeckst du vielleicht schon dein nächstes Reiseziel mit YOLO.

     

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 12 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie ab 6 Teilnehmern
  • Deutsch sprechender, einheimischer Guide
  • Unterkunft: 3 x Hotel, 2 x Zeltlodge, 2 x Lodge, 3 x Gasthaus, 7 x Chalets
  • Transport: Safari-Truck
  • Mahlzeiten: 16 x Frühstück, 12 x Mittagessen, 11 x Abendessen
  • Aktivitäten laut Tagesprogramm
  • Nationalparkgebühren und Eintritte
  • 100 m² Regenwald 4 you (Jedem Gast schenken wir im Regenwald von Ecuador ein Grundstück, das Jahr für Jahr den CO2-Ausstoß seiner Reise kompensiert. Eingetragen auf seinen Namen und auf ewig seins.)
  • Highlights: Die Naturwunder an der Panorama Route. Auf der Suche nach den »Big Five« im Krüger-Park. Wandern an der wilden Küste des Tsitsikamma-Nationalparks. Die fabelhaften Strände der Garden Route. Die Weingüter in Stellenbosch. Wandern am Kap der Guten Hoffnung. Traumhaftes Finale: Kapstadt.
  • Rail & Fly inkludiert bei allen Buchungen mit Flug

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Mit den Big Five ist das so eine Sache. Sie sind da, aber launisch, wenn es darum geht, sich im richtigen Moment zu zeigen. Aber die übrigen Wunder der ...