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15 Tage
Argentinien & Chile

ARIRB

Rhapsody in blue

***
Das »Ende der Welt« wird häufig zitiert, wenn nichts mehr zu erwarten ist. Wie man sich doch täuschen kann. Denn wenn das Ende der Welt kurz vor der Antarktis liegt, in diesen atemberaubenden Landschaften zwischen Feuerland und Patagonien, diesem Rausch an überwältigenden Farben und Formen, dann ist das »Ende« der Anfang einer neuen Liebe.
Reisekarte »Rhapsody in blue«
Reisekarte »Rhapsody in blue«
  • 1.

    Mitten im Gewühl. Ganz spontan. Hin- und hergerissen. Ein Tango auf der Straße.

    Wir geben es zu: Ein Tag für Buenos Aires ist so gut wie nix, jedenfalls entschieden zu wenig für diesen Hexenkessel aus Latino-Leidenschaft, europäischer Eleganz und den tausend Styles der Exoten, die dieser Stadt ihr unverwechselbares Flair geben. Aber für einen Anfang reicht es, und am Ende der Reise bist du ja wieder hier. Orientierung ist angesagt. Zwei Stunden führt dich dein Tourguide durch das pralle Leben der Stadt, dann bist du dran: Tangoviertel San Telmo mit dem turbulenten Straßenmarkt, die Avenida de Mayo vom Präsidentenpalast in Pink bis zur Plaza del Congreso, Frida Kahlo und Diego Rivera im Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires, die bunten Häuser im Multikultiviertel La Boca, die Parks und Beobachtungsposten in den zahllosen Straßencafés. Wird knapp, wissen wir, aber hilft, die Prioritäten für deinen letzten Tag zu setzen, und – Achtung! – die Nacht gehört dem Tango. Also sei vorbereitet.
  • 2.3.4.

    Schöne Grüße an die Füße. Toll gemacht.

    El Chaltén, rauchender Berg, nannten die Tehuelche das Bergmassiv des Fitz Roy. War aber kein Rauch, sondern Wolke. Das ideale Trekking-Paradies für Wanderer und Kletterer. Und seit aus aller Herren Länder immer mehr davon kommen, gibt es El Chaltén auch als rauchenden Ort. Von dort wird sich auf zwei Trails zum Gletschersee auf 2.000 Metern Höhe und zur Laguna Las Torres zeigen, was deine Kondition dazu sagt. Vor allem die deiner Augen, denn diese spektakuläre Landschaft und die Torres-Spitzen voraus, das zerrt an den Sehnerven. Nur so viel ist jetzt schon sicher: Am Abend, wenn wir zurück sind, wirst du platt sein, dich aber nicht erinnern können, wann du zuletzt so glücklich warst.
  • 5.6.

    Wer Glace nur von der Eistüte kennt, dem fehlt hier die Waffel.

    Du hast es überlebt? Das prädestiniert dich für ein paar himmelblaue, gleichsam atemberaubende Tage. Wir fliegen, nicht ganz, aber doch ziemlich nahe ans Ende der Welt: El Calafate. Der Name kommt entgegen hartnäckigen Gerüchten nicht von »kalten Füßen«, obwohl es für die Stadt am Lago Argentino nur einen, alles übertreffenden Grund gibt: Eis! Eis in unvorstellbaren Massen. In hundert pastelligen Tönen Blau. Eis als Weltnaturerbe. Eis, in dem die Trinkwasserreserven der halben Welt gespeichert sind: der Perito-Moreno-Gletscher im Nationalpark Los Glaciares. Aus 2.950 Metern streckt uns der Gletscher auf einer Breite von 30 Kilometern die Zunge raus, bis er an seiner Kalbungsfront haushohe Brocken in den Lago Argentino spuckt. Mit entsprechender Begleitmusik. Du bist bereit?
    Torres del Paine: Gletscher
    Gletscher
  • 7.8.9.

    Wenn du die Kamera vergisst, kannst du dich gleich erschießen.

    Wer die Torres-Spitzen einmal gesehen hat, will mehr davon. Dafür müssen wir nach Chile. Patagonien heißt dieser begnadete Teil der Schöpfungsgeschichte, und wer einmal im Torres-del-Paine-Nationalpark war, kommt von den Bildern nicht mehr los. Das erklärt, warum hier für drei Nächte unsere Zelte stehen. Gewissermaßen am Startblock für unvergessliches Trekking in die Zauberwelt des Cerro Castillo. Um dich herum ein Feuerwerk an Farben. Nandus, Flamingos, Guanako-Herden, Alpakas – sie haben sich längst an die grandiose Landschaft gewöhnt, während du noch um deine Fassung ringst. Ringe getrost weiter, denn da kommen mit jedem Höhenmeter noch eisblaue Flüsse, Wasserfälle, Gletscher und handgemalte Lagunen dazu. Ein Bad von Glück, über dem der Andenkondor lautlos seine Kreise zieht.
    Torres del Paine: Wandern
    Hike
  • 10.

    Für das Ende der Welt ist hier ordentlich was los.

    Wo Magellan vor 500 Jahren verzweifelt eine Passage zwischen Feuerland und dem Pazifischen Ozean suchte, liegt Puerto Natales. Danach kommt nichts mehr, wo es sich zu leben lohnte. In Puerto Natales aber leben die Geschichten von Seefahrern, Entdeckern, Glücksrittern, Goldsuchern und den europäischen Einwanderern, die alle zusammen zum schönsten Friedhof Südamerikas beigetragen haben. So sagt man jedenfalls in Punta Arenas. Der Rest ist frischer Wind und frischer Fisch, von der Magellanstraße direkt auf den Tisch. Und bevor wir gehen, vergiss nicht, den großen Zeh des Indianerdenkmals zu küssen. Berühren tut’s auch, dann wirst du der Sage nach einmal hierher zurückkehren.
  • 11.12.13.

    Wie Magellan, nur ohne Skorbut und Meuterei.

    Argentinien, wir kommen zurück. Wie Magellan, nur in umgekehrter Richtung und sicherheitshalber im Bus. Unser Ziel: Tierra del Fuego, Land des Feuers. Auf den ersten Blick ein Widerspruch, denn Ushuaia, das Tor zum Feuerland-Nationalpark, liegt am Beagle-Kanal. Statt Feuer der Eishauch der Antarktis in einer faszinierenden Welt aus Blau in Blau, egal, aus welcher Richtung man in welche Richtung sieht. Die zwei schönsten sind vom Hausberg, dem Martial-Gletscher, in den Beagle-Kanal und vom Kreuzfahrtschiff der Blick zurück. Dann machen wir das auch so. Bleibt Tag 13 für eine optionale Begegnung mit den Frackträgern in den wilden Pinguinkolonien oder ein paar traumhaft blaue Stunden, bevor der Flieger zurück nach Buenos Aires geht.
  • 14.15.

    Die Lange Nacht der Kulturen, der Showdown deiner Gefühle.

    Du hast hoffentlich nicht vergessen, welches Highlight du dir für den letzten Tag in der argentinischen Metropole aufgehoben hast. Und je nachdem, wann dein Flieger nach Hause geht, sind es ja fast noch zwei. Dein Hotel im Zentrum ist ideal für kurze Wege zu allem, was Buenos Aires ausmacht: die 24 Stunden lange Happy Hour downtown, die überwältigende Erbmasse der Kolonialzeit oder – einmalig in der Welt – mittendrin ein Park, in dem die Natur tun und lassen darf, was sie will. Nicht der schlechteste Abschluss, steht diese Eigenschaft doch geradezu symbolisch für den unnachahmlichen Charakter einer YOLO-Reise.

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 16 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie aller Termine
  • Englisch sprechende Reiseleitung in internationaler Reisegruppe
  • Unterkunft: 8 x Hotel, 3 x Pension, 3 x Camp
  • Transport: Flugzeug, Reiseminibus, öffentlicher Bus, Boot
  • Mahlzeiten: täglich Frühstück, 3 x Mittagessen, 3 x Abendessen
  • Aktivitäten laut Tagesprogramm
  • Nationalparkgebühren & Eintrittsgelder
  • 108,2 Regenwald 4 you
  • Highlights: Von Wind und Wetter geprägte Landschaft im Torres-del-Paine-Nationalpark. Begegnungen mit der grenzenlosen Natur am Ende der Welt. Bootstour im Beagle-Kanal. Buenos Aires – Argentiniens lebendige Metropole.

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