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Costa Rica

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Wie bei Adam und Eva

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Vom Paradies wird oft gesprochen, sobald ein bisschen idyllisches Grün die Sinne betört. Aber was wirst du erst sagen, wenn du mittendrin steckst, wo die Natur im ursprünglichen Sinne machen darf, was sie will? In einer Vielfalt, Üppigkeit und Buntheit, dass dir die Worte fehlen. Dann wirst du wissen, wie es zu Zeiten von Apfel und Schlange wirklich war.
Reisekarte »Wie bei Adam und Eva«
de
14 Tage
8 bis 16 Teilnehmer
ab 1.649
33,3 m2 Regenwald
Reisekarte »Wie bei Adam und Eva«
  • 1.2.
    Wenn die Zeit gekommen ist, landest du in San José. So weit normal. In Wirklichkeit landest du im Paradies. Aber denke nicht an das bisschen Grün, das zu Hause oft mit dem Prädikat Paradies belegt wird. Hier, in Costa Rica, ist das Leben paradiesisch. Dieser Urwald drumherum, diese unsterblichen Regenwälder, Vulkane, Strände und Nationalparks mit allem, was darin millionenfach blüht und brüllt, ist praktisch die Beigabe. »Pura vida« ist das Motto der Costa Ricaner: reines Leben. Recht haben sie. Sei willkommen. Los geht’s zum ersten unserer fünf geplanten Nationalparks, dem Parque Nacional los Quetzales. Der Piepmatz, der dem Schutzgebiet seinen Namen gab, hat es faustdick hinter den Schwanzfedern, die einen Meter lang werden können. Bunt bis zum Gehtnichtmehr und berühmt für seine spektakulären Balzflüge, hat er die Azteken so beeindruckt, dass sie ihn zum Göttervogel gemacht haben. Wer ihn tötete, war selbst des Todes. Also gib acht, wenn wir ihn suchen.
    Der heilige Quetzal ist ein Versteckkünstler. Ein Held, wer ihn entdeckt.
  • 3.
    Vom Stamm der Térraba gibt es nur noch wenige hundert Angehörige in Costa Rica. Kunst und Kunsthandwerk hält sie am Leben. Vor allem fantastisch bemalte Masken aus Balsaholz, die ihren Ursprung im traditionellen »Tanz der Teufelchen« haben. Heute gibt es 16 Térraba mehr, das sind wir. Fest integriert in das Dorfleben, aktiv im Alltag eingespannt und eingeladen, dazubleiben. Zum Essen, was immer die indianische Küche auf den Tisch bringen wird, und über Nacht, wie es sich für gute Gastgeber gehört.
  • 4.5.
    Von Stränden war ja schon die Rede, aber solche Strände? Halte die Badesachen griffbereit, denn wir kommen am Nauyaca-Wasserfall vorbei und halten an. In Kaskaden toben die Wassermassen 65 Meter nach unten und landen in einer fulminanten Badewanne. Grün, lauschig warm und sehr einladend. Bedien dich. Fortsetzung an der Pazifikküste, am butterweichen Strand vom Dominical. Praktisch um die Ecke, das nächste Geschenk der Natur, der Nationalpark Manuel Antonio. Alles da: Palmenwälder, zutrauliche Kapuzineräffchen, Nasenbären und Schwarzleguane, ein phänomenaler Wildwuchs Hunderter Pflanzenarten und ein Traumstrand, der diesen Namen verdient. Du hast die Badehose hoffentlich noch an, oder? Gut so.
    Zoo, Vogelparadies, Urwald und Badewanne in einem, das ist Manuel Antonio.
  • 6.
    Der erste Eindruck täuscht, aber wenn deine Reise am Río Tárcoles nicht zu Ende sein soll, lass die Badehose im Koffer. Kaventsmänner von Krokodilen lauern regungslos unter der Wasseroberfläche auf Frischfleisch. Tu ihnen den Gefallen nicht, bleib im Boot und mache ihnen allenfalls eine lange Nase. Dann aber kommt die Badehose doch noch zu ihrem Recht. Im garantiert krokofreien Pool unseres Hotels, nahe am Nationalpark Vulkan Poás.
  • 7. 8.
    Das Rauchfähnchen über dem Poás winkt. Das ist seine Art, zu einer Wanderung am Kraterrand einzuladen. Und dann die Überraschung, denn statt Höllentor ruht tief im Vulkan ein malerisch türkisgrüner See. Aber der tut nur so. In echt handelt es sich um einen Säuresee. Einmal durchgeschwommen, steigst du am anderen Ufer als Skelett aus dem Wasser. Also lass es. Gehen wir lieber ein Bäumchen pflanzen. Was daraus einmal werden kann, zeigt dir das Maquenque-Naturschutzgebiet. Blickdichter Regenwald ist das Lieblingszuhause einer Unmenge an mehr oder weniger großen Tieren, vom Käfer bis zum Tukan, vom Grünen Ara bis zum Montezumastirnvogel. Nie gehört? Deshalb bist du heute hier.
    Wie geht’s dem Vulkan so? Na, guck doch mal rein.
  • 9. 10.

    Man kann es sich denken: Im Nationalpark Arenal liegt … richtig, der Vulkan Arenal. Der tut’s noch. Im Gegensatz zum Chato, der sich längst zur Ruhe gesetzt und fruchtbare Lavafelder zurückgelassen hat. Aber wir sind nicht die Ersten. Ein tropischer Wald fand die Restwärme ideal, um sich anzusiedeln. Danach kamen die Blumen, die Vögel, die bunten Frösche und heute wir. Nach so viel Grün darf es auch mal wieder Blau sein, der Río Celeste. Ein wundervolles Blau, ein unglaubliches Blau, ein nachbearbeitetes Blau, werden sie zu Hause sagen. Stimmt aber nicht, ist echt, echter geht’s nicht. Die vulkanischen Rauchwölkchen und Schlammlöcher, die munter vor sich hin brabbeln, übrigens auch.

    Wo dir der Arenal die Lavazunge rausstreckt, brauchst du deine Kamera.
  • 11.
    Abenteuer müssen nicht immer anstrengend sein, es gibt auch genussvolle. Mit so einem starten wir in den heutigen Tag. Im Mittelpunkt der Küchenchef deiner Lodge. Um ihn herum die biologischen Zutaten aus eigenem Anbau. Was fehlt, ist ein Kochbuch. Stattdessen das überlieferte Wissen um die traditionellen Rezepte der Region Guanacaste. Los geht’s, koch mit, dann schmeckt es noch mal so gut. Und nach dem Essen sollst du ruh’n oder tausend Schritte tun: Reitausflug, Canopy-Tour durch die Baumwipfel oder einfach in der Thermalquelle der Lodge abtauchen. It’s your turn.
    Im Superman-Stil über den Regenwald fliegen. Adrenalin-Kick inbegriffen. Du hast die Wahl.
  • 12.13.14.
    Angenommen, du hattest dich für die Thermalquelle entschieden, dann wird dir unser nächster Programmpunkt sehr gefallen. Wenn nicht, dann erst recht. Es geht in den Nationalpark Rincón de la Vieja. Schwefeldämpfe wabern über den Wanderweg, Schlammlöcher blubbern zäh wie Kartoffelbrei, der Wald arbeitet sich durch vier Klimazonen, und unzählige Tierarten wundern sich, was du hier machst. Am Ende bleiben vom Dschungel nur noch Palmen, dahinter ein Strand wie aus dem Bilderbuch. Es ist klar, dass wir dich hier nicht mehr wegbekommen, also bleiben wir und hängen noch einen Tag dran. Nur zum gemeinsamen Abschiedsessen wäre es schön, du würdest wieder auf(er)stehen. Wie willst du sonst herausfinden, welche Abenteuer im YOLO-Programm noch auf dich warten?

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 16 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie ab 8 Teilnehmern
  • Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
  • Unterkunft: 6 x Hotel, 5 x Lodge, 2 x einfache Hütte bei den Térraba-Indianern
  • Transport: Reiseminibus
  • Mahlzeiten: täglich Frühstück, 5 x Mittagessen, 4 x Abendessen
  • Aktivitäten laut Programm
  • Nationalparkgebühren
  • 33,3Regenwald 4 you
  • Highlights: Auf der Suche nach dem Quetzal. Übernachtung bei den Térraba-Indianern. Baden am Nauyaca-Wasserfall. Nationalpark Manuel Antonio. Bootsfahrt auf dem Río Tárcoles.Baumpflanzen im Maquenque-Naturschutzgebiet. Wanderung am Vulkan Arenal. Das irre Blau des Río Celeste. Besuch des Nationalparks Rincón de la Vieja. Traditioneller Kochkurs. Relaxen an der Pazifikküste.

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ab 459 €
Vom Paradies wird oft gesprochen, sobald ein bisschen idyllisches Grün die Sinne betört. Aber was wirst du erst sagen, wenn du mittendrin steckst, ...