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15 Tage
Kanada

Canadian Heartrock

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Wir könnten mit Superlativen nur so um uns werfen, trotzdem würde keine Fantasie reichen, sich diese andauernde Flut atemberaubender Bilder vorzustellen, die die Natur hier hingezaubert hat. Noch schöner ist nur der Gedanke, in diesem Märchengarten die aktivste Zeit deines Sommers zu verbringen.
Reisekarte »Canadian Heartrocks«
Reisekarte »Canadian Heartrocks«
  • 1.

    Da kommt was auf dich zu. Setze Prioritäten und denke daran, dass du am letzten Tag nochmal da bist.

    Alles, was wir dir an dieser Stelle raten können, ist eine Warnung: Komm ja nicht zu spät nach Vancouver. Denn jede Minute, die du verpasst, wäre ein Jammer. Und wenn du frühzeitig da bist, am besten gleich nach Gastown in den historischen Stadtteil. Hier hat Gassy Jack Deighton 1867 die erste Kneipe eröffnet. So fing alles an. Und heute beteuert jeder nach dem zweiten Whiskey, dass es die schönste Stadt der Welt sei. Da ist was dran, auch ohne Whiskey. Wenn die Dampfuhr in Gastown nine o’clock zischelt, schieben die DJs in der Granville Street die Regler hoch. Und schwupps ist schon Tag 2.
  • 2.3.

    Vergiss dein Kajak nicht, und falls doch, get the kick in der Peak2Peak Gondola.

    Ganz früher lagen hier die Schleichwege der Squamish- und Lil’wat-Indianer. Dann rückten britische Fallensteller an und witterten das große Pelzgeschäft. Aber die Murmeltiere waren nicht auf den Kopf gefallen und verhinderten mit einem gegenseitigen Warnpfiff, dass es ihnen allzu leicht an die Pelle ging. Seither heißt das Gebiet Whistler. Die Spatzen pfeifen es aus den Tannen, dass es sich inzwischen um das größte Skigebiet Nordamerikas handelt. Und was ist mit Kayaking, Mountainbiking, Ziplining? Was soll schon sein, alles dein. Und am zweiten Tag Peak2Peak Gondola, um von oben zu sehen, wo du gestern nicht hingekommen bist.
  • 4.5.6.

    Man muss kein Holzfäller sein für ein Holzfäller-Steak, aber es hilft. Zu Trinken gibt’s im Fluss.

    Es war nicht immer so, dass diese legendäre Holzfällerromantik zu Kanada gehörte. Ergo war auch das Holzfäller-Steak eine sehr viel spätere Erfindung. Zuvor haben die Indianer Kräuter und essbare Pflanzen gesammelt. Bis die spanischen Eroberer das Pferd mitbrachten und die Ureinwohner zu nomadischen Bisonjägern wurden. Seither rangiert auch unter Indianern ein saftiges Steak weit vor dem Grünzeug. Warum erzählen wir das? Weil die Vergangenheit lebt. In den riesigen, teilweise noch unberührten Schutzgebieten wie dem Wells Gray Provincial Park. Und ganz sicher am Lagerfeuer deiner Cowboy-Ranch.
    Muss man zum Clearwater Lake noch was sagen? Bei Durst halte den Kopf rein und trinke in vollen Zügen, das sollte zur Erklärung reichen. Die übrige Zeit, round about drei bis vier Stunden, paddeln wir in unseren Kanus durch diese biblische Landschaft zum Beachcamp. Schwimmen, am Feuer dein Essen kochen, Sternschnuppen zählen – so muss es damals schon gewesen sein. 
  • 7.8.

    Falls du dich heute rasieren möchtest, schau in den See.

    Vom Clearwater-Camp zurück, kommt im Jasper-Nationalpark die Zeit der Augenweide. Wo die überwältigenden Panoramen der Rockys doppelt vorkommen, weil dieses Märchenland vollgestopft ist mit Seen wie Kristallspiegel, bringt dich die Jasper SkyTram 2.300 Meter hoch. Sieh zu, dass jemand in der Nähe ist, der dich kneift, sonst glaubst du es nicht. Irgendwo da unten streifen Wapiti-Hirsche, Elche, Rehe, Wölfe und Bären durch die Wälder. Morgen streifst du mit. Mit dem Bike durch das Tal der fünf Seen, auf Kreuzfahrt im Lake Maligne oder im 40°C-Vollwaschgang der Miette Hot Springs.
  • 9.10.11.

    Eis oder heiß, das ist hier die Frage. Aber nur, was die Reihenfolge betrifft.

    Es fällt wirklich schwer, sich hier die Superlative zu verkneifen, aber dieser muss noch sein: Der Icefields Parkway, die Verbindung von Jasper- und Banff-Nationalpark, gilt als schönste Küstenstraße der Welt. Wie Inselhüpfen von Gletscher zu Gletscher, und der mächtigste von den rund 100 unterkühlten Veteranen ist das Columbia-Eisfeld, die größte zusammenhängende Eismasse südlich des Polarkreises. Betreten erlaubt.
    Was darf’s denn sein? In unserem Camp in Banff angekommen, hast du zwei Tage freie Auswahl, dein Glück zu machen. Mit der Gondelbahn auf Sulphur Mountain. Die Wasserfälle am Bow River. Abtauchen in den Hot Springs. Auf eine Tasse Tee zu (Lake) Louise oder laufen, laufen, laufen. 6.600 Quadratkilometer feinstes Wanderparadies sollten wohl reichen.
  • 12.13.

    Kicking Horse heißt der Fluß. Der bouncing Clown, das könntest du heute sein.

    Es gibt goldigere Orte als Golden, aber der eisblaue Kicking Horse River reißt alles raus. Die Farbe allein ist es nicht, er hat alles, was man für den ultimativen Kick beim Wildwasser-Rafting braucht: wilde Parcours, springende Stromschnellen, spektakuläre Landschaft und – Yesses, ist das etwa ein Bär? Yep, das ist einer! Vergiss nicht, wir sind im Yoho-Nationalpark, und wenn hier einer Vorfahrt hat, dann sind es die Canadian Bigs. Zwei bärenstarke Tage.
  • 14.15.

    Wenn dir der Abschied schwer fällt, siehe Tag 1.

    Hier fehlt nicht etwa ein Komma, in der schneeverwöhntesten Region der Welt fallen tatsächlich Jahr für Jahr 17 Meter Neuschnee. Sie halten im Glacier-Nationalpark über 400 Gletscher bei Laune, und heute uns. Von unten her hält ein sagenhafter Wald dagegen. Riesen-Lebensbäume, Weymouthskiefern, Hemlock- und Felsengebirgstannen. Sie beherbergen fast 200 Vogelarten, Schwarzbären, Grizzlys, Vielfraße und Wenigfraße. Dann bleibt noch ein letztes Superlativ, bevor sich der Kreis deiner Reise in Kamloops schließt: der weltweit einzige Regenwald in den gemäßigten Breiten, der sich im Binnenland befindet. Wo für das schmatzende Grün normalerweise nicht genug Niederschlag fällt, sorgt im Mount-Revelstoke-Nationalpark der Steigungsregen für einen botanischen Reichtum, der sonst nur in verschiedenen Vegetationsstufen vorkommt. Alles auf einem Platz. Alles 4 you.
    Du bist wieder da, wo alles begann. Vancouver steht noch. Die Towers und Buildings, der Skulpturenpark A-maze-ing Laughter, das Museum of Vancouver, Science World – ach je, mehr Zeit müsste man haben. Vor allem eine tolle Zeit, aber dafür gibt es ja YOLO.

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 13 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie
  • Englisch sprechende Reiseleitung in internationaler Reisegruppe
  • Unterkunft: 13 x Camp, 1x Hotel  
  • Transport: privater Reiseminibus mit Gepäck-Anhänger, Boot
  • Mahlzeiten: keine
  • Aktivitäten laut Tagesprogramm
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • 100 m² Regenwald 4 you (Jedem Gast schenken wir im Regenwald von Ecuador ein Grundstück, das Jahr für Jahr den CO2-Ausstoß seiner Reise kompensiert. Eingetragen auf seinen Namen und auf ewig seins.)
  • Ursprüngliche Natur in den kanadischen Rockies, Besuch der Nationalparks Banff und Jasper, Icefields Parkway, eine der schönsten Panoramastraßen der Welt, Campen in der rauen kanadischen Wildnis, lass dich von Vancouver erobern
  • Campingausrüstung (exklusive Schlafsack)

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