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Kolumbien

Was fällt dir spontan zu Kolumbien ein? Nicht viel? Dann musst du hin und wirst ein Land vorfinden, das unglaubliche Pazifik- und Karibikstrände vorzuweisen hat. Damit nicht genug! Eine phänomenale Kulturgeschichte, sechs Weltkulturerben, den Park der Götter und Dämonen und eine unterirdische Kathedrale. Tauche ein in atemberaubende Landschaften und begutachte die schönste Kolonialstadt Südamerikas.

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Mehr über Kolumbien

Du willst in ein Land voller Aufbruchsstimmung reisen? In ein Land voller Naturschätze, an paradiesische Strände und in grüne Kaffeeplantagen? Und wunderschöne Altstädte sollen es auch sein? Dann komm nach Kolumbien, es lohnt sich.

 

Nach Kolumbien reisen heißt in den Norden von Südamerika zu reisen. Das Land grenzt an den Pazifischen Ozean und an das Karibische Meer und mitten durch das Land verläuft der Äquator. Damit gehört es in die tropische Klimazone. Der Landesname ist von Christoph Kolumbus abgeleitet, obwohl der dort nie war. Bogotá ist die Hauptstadt des Landes, in dem rund 50 Millionen Menschen leben. Die meisten davon in den Städten. Weitere Großstädte sind unter anderem Medellín, Cali und Cartagena de Indias. Die Gesamtlänge der kolumbianischen Landesgrenze beträgt stolze 6136 Kilometer.

Nach Kolumbien reisen, heißt einer vielfältigen Flora zu begegnen

Das Land lässt sich in verschiedene Reisegebiete teilen. Da wären die Anden, das karibische Küstentiefland, das pazifische Küstentiefland, aufgrund seines heißen Klimas fast unbewohnt, und Amazonien und Orinokien, die östliche Landeshälfte. Amazonien ist mit dichtem Regenwald bewachsen und ebenfalls kaum bewohnt.

Was Kolumbien wirklich reichlich hat, ist seine Flora. Hier wachsen um die 50 000 Pflanzenarten, davon allein tausende Orchideenarten. Auch bei den Tieren sieht es ähnlich aus. Insgesamt also eine große Biodiversität und viele, viele endemische Arten, die du in keinem Reiseführer finden kannst. Obwohl Kolumbien schon seit den 1970er-Jahren seine Natur schützt, haben Umweltkatastrophen wie Trocken- oder Regenzeiten und ein reichlich dynamisches Wirtschaftswachstum hier auch immer wieder zu Rückschritten geführt. Und trotzdem: Durch die Verfassung von 1991 bekennt sich das Land zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen. Die UNESCO hat genau dafür fünf Biosphärenreservate in Kolumbien ausgewiesen. Unbestritten eine Reise wert.

Unterschiedliche Einwohner Kolumbiens

Zur Kolonialzeit bestand die Einwohnerschaft aus drei unterschiedlichen Gruppen: der indigenen Bevölkerung, den Kolonisten und Zuwanderern aus Europa, Libanon und Palästina sowie den afrikanischen Sklaven. Die Bevölkerung heute ist eine bunte Mischung aus diesen drei Gruppen. Rund 90 Prozent der Einwohner sind heute Katholiken. Kolumbien machte in den letzten Jahren große Fortschritte, was die Bekämpfung der Armut betrifft. Zurzeit sind das noch rund 27 Prozent der Menschen.

Spanisch ist in Kolumbien Amtssprache. Du kannst ein wenig? Nein? Na ja, mit Englisch kommst du auch durchs Land. Zumindest auf den zwei Inseln, San Andrés und Providencia, wird Englisch gesprochen. Andernfalls tut es auch ein Reisewörterbuch. Oder Hände und Füße.

Indianische Kulturen in Kolumbien

Bereits lange vor der Ankunft der späteren Kolonialmacht Spanien lebten im Gebiet des heutigen Kolumbiens indianische Kulturen. Sie beherrschten die Goldschmiedekunst auf hohem Niveau und trieben miteinander Handel.

1499 entdeckten Alonso de Ojeda und Amerigo Vespucci Kolumbien. Und obwohl das Land Kolumbien nach Kolumbus benannt wurde, war er selbst nie hier. Aber angezogen von Gold und Smaragden kamen die Eroberer, bauten ihre Städte, ihre Häfen und gründeten ihre Kolonialreiche. Im 17. Jahrhundert stammten 80 Prozent der damaligen weltweiten Goldproduktion aus Kolumbien.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts bildete sich in den spanischen Kolonien eine Unabhängigkeitsbewegung. Unter der Führung von Simón Bolívar erklärten die Länder nacheinander ihre Unabhängigkeit. Dieser wurde 1821 zum Präsidenten gewählt, schaffte es aber zu seinen Lebzeiten nicht, seine Ziele zu erreichen. Auch gegenwärtig gibt es in Kolumbien noch immer Auseinandersetzungen, der gegenwärtige Stand sieht jedoch sehr erfolgversprechend aus. Auf deiner Reise bist du sicher.

Ja, warum nicht mal Smaragde?

In der kolumbianischen Wirtschaft spielen verschiedenste Produkten eine große Rolle. Kaffee ist nicht mehr führend, andere Produkte sind dafür in den Vordergrund gerückt wie Bananen, Schnittblumen, Smaragde, exotische Früchte und und und.

Von einer kolumbianischen Kultur kann man nicht sprechen. Die große Fläche, teilweise die Abgeschiedenheit, die Kolonisation und die unterschiedlich schnelle Entwicklung haben dazu geführt, von verschiedenen Kulturen zu sprechen. So gibt es die Kultur der Paisas, einer Gruppe die als aktiv und unternehmerisch gilt; die Kultur der Costeños, meist afrikanischstämmig, fröhlich und lebenslustig; und die Kultur aus den Llanos, aus den tropischen Savannen um den Orinoko-Fluss.

Nach Kolumbien reisen, in die Vergangenheit reisen

Kolumbiens Künste gehen bis in die präkolumbischen Zeiten zurück. In den entsprechenden Museen, zum Beispiel im Goldmuseum Bogotás, sieht man diese Goldfiguren und Schmuck. Verschiedenste Volksgruppen produzieren aber noch immer ihre Kunst, so beispielsweise handgewebte Handtaschen und Hängematten. Kauf dir eine als Reisesouvenir und häng sie in den nächsten Baum. Wunderbare Entspannung wartet auf dich und alle Reisestrapazen sind sofort vergessen .

Viele von uns kennen nur einen Kolumbianer, den Literaturnobelpreisträger und Schriftsteller Gabriel García Márquez und seine Werke wie "Hundert Jahre Einsamkeit" oder "Die Liebe in den Zeiten der Cholera", die auch in Europa überall bekannt sind. Die Bücher können auch eine wunderbare Reiselektüre sein. Es lohnt sich!

Interessierst du dich für Architektur? Die kolonialen Bauten der Städte wie Cartagena oder Mompós lohnen unbedingt einen Besuch, aber auch Bauten der Moderne prägen kolumbianische Großstädte auf unverwechselbare Art und Weise.

Und ja, wenn du Hunger hast: Die kolumbianische Küche ist vielfältig, wie das Land eben auch. Gemeinsam ist den meisten Gerichten aber die Verwendung von Reis, Kartoffeln, Bohnen und Kochbananen.

Du hast auf deiner Reise noch nicht genug gesehen, vom alten Land Kolumbien? Komm einfach wieder!