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13 Tage
Mexiko & Guatemala & Belize

Blue caribbean kicks

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Geschichte – Strand – Geschichte – Strand  – Geschichte – Strand. Das ist der Rhythmus, bei dem du mitmusst. Und der ist nicht zufällig gewählt, denn was die Kolonialherrscher stehen ließen und sich fast 2.000 Jahre zuvor die Maya ausdachten, geht an die Nieren. Da brauchst du nach jedem Ohnmachtsanfall eine Portion Karibik, um wieder normal zu werden.
Reisekarte »Blue caribbean kicks«
Reisekarte »Blue caribbean kicks«
  • 1.2.

    Streifzug durch den schönsten Teil der Vergangenheit.

    Mannomann, ist das schön hier. Denn ähnlich wie ein Maître de Cuisine eine Soße reduziert, um den Geschmack auf die Spitze zu treiben, erging es Antigua. Einst Hauptstadt der spanischen Provinzen, war sie das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Mittelamerikas. Mit allem, was an Reichtümern dazugehört. Heute ist Antigua eine Kleinstadt, aber die Pracht aus längst vergangenen Zeiten steht noch und strahlt einen konzentrierten Charme aus. Ein paar Barockkirchen fielen 1773 dem Erdbeben zum Opfer, aber bezieht man die Bergwelt und die üppig bewachsenen Täler mit ein, dann ist Antigua ein seltener Diamant in einer sattgrünen Fassung. Und was dir bereits den Beginn deiner Reise versüßen wird, ist Guatemala als Lieferant köstlicher Kakaobohnen, aus denen bekanntermaßen was gemacht wird, nun? Richtig, feinste Schokolade. Hier auch.
  • 3.4.

    Nach Livingston? Immer den Bach runter.

    Die Küste liegt nicht gerade um die Ecke, aber ein Hauch Karibik liegt bereits in der Luft, wenn wir auf dem Río Dulce in die magische Garifuna-Stadt Livingston schippern. Anfang des 17. Jahrhunderts erlitten zwei Sklavenschiffe aus Afrika Schiffbruch vor St. Vincent. Die Sklaven, die vor ihrer Reise mit schwarzen Bohnen auf ein Mindestgewicht von 60 Kilo »gemästet« wurden, waren noch kräftig genug, um schwimmend an Land zu fliehen, und vereinten sich mit den Inselkariben zum Volk der Garifuna, was Yamsesser bedeutet, aber Garifuna klingt eindeutig besser. Warum wir hier sind? Um uns von der Freundlichkeit und Fröhlichkeit der Einwohner anstecken zu lassen, die in einem unverwechselbaren afrokaribischen Mix zum Ausdruck kommt.
  • 5.6.

    Ein Ort wie ein Wunder. Und dann haben sie ihn einfach im Stich gelassen.

    Wenn der Name einer Stadt wie die Faust aufs Auge passt, dann ist es Flores. Das Inselstädtchen mit seinen bunt zusammengewürfelten Häusern sieht wirklich aus wie ein Blumenstrauß und ist nur durch einen künstlichen Damm mit dem Festland verbunden. Drumherum der Lago Petén Itzá, und – warum eigentlich nicht? – erst mal ab in die Fluten. Die kopfsteingepflasterten Gassen mit ihrem kolonialen Charme warten schon 400 Jahre auf dich, da kommt es auf eine Stunde mehr oder weniger nicht an. Für das Königreich Tikal waren 400 Jahre nichts. Vor 2.000, vielleicht auch mehr Jahren schufen die Maya an dieser Stelle eine geistig und materiell unvorstellbar reiche Kultur. Dann war mit einem Schlag alles vorbei. Das letzte eingemeißelte Datum einer Stele stammt von 879. Seither wuchert ein Tiefland-Dschungel über die Nordakropolis, die Tempel I bis V, den großen Platz, das Jadeporträt des Königs, die Stelen und Monumente – deckt die Zeit unbarmherzig eine sagenhafte Epoche der Menschheit zu. Good-bye Guatemala, hello Belize. Es wird Zeit für die Entspannung. Gleich hinter der Grenze liegt San Ignacio im Dauerschlaf, und lägen die Maya-Ruinen Cahal Pech und Xunantunich nicht um die Ecke – keiner hätte das Dorf bemerkt. Aber schön bunt ist es, mit sonnenverwöhntem Müßiggang, einer multikulturellen Bevölkerung und der Burns Avenue, Flaniermeile für Leute wie uns.
  • 7.8.9.

    Das Schöne an einer Insel: Man kann immer wieder von vorn beginnen.

    Wenn schon Beach, dann richtig, also rundherum. Geht nicht ohne Insel, und die Belize Cayes haben viele davon. Eine reicht uns für die nächsten drei Tage: Caye Caulker, die Lieblingsinsel der Weltenbummler, wo Verkehrsschilder bevorzugt an die Palmen genagelt werden und Golfmobile der bevorzugte Autoersatz der Einheimischen sind. Was darf’s sein? Schnorcheltrip zum zweitgrößten Korallenriff der Welt, Kajaktouren auf See, Stand-up Paddling, Segeltörn oder Maya einmal anders, in der fünf Kilometer langen Actun-Tunichil-Muknal-Höhle? Die Möglichkeiten, aktiv zu werden, sind beinahe unbegrenzt. Wie das Belohnungsprogramm auch: Hummer, Shrimps, Rum und Cola mit selbstgebranntem Schnaps. Unsere Restaurantempfehlung: Straßenküche.
  • 10.11.

    Gott kam, um nach dem Rechten zu sehen. Und er sah, dass es vorzüglich war.

    Tikal ist zwar ein paar Tage her, aber es geistert noch durch deine Träume. Heute kommt ein neuer dazu. Tulum, das Strandparadies an der mexikanischen Küste. Das wird es bereits vor 800 Jahren gewesen sein. Ob die Maya auch schon mit einer Margarita am puderweißen Strand lagen, ist allerdings nicht überliefert. Andererseits gehört das alte Tulum zu den wenigen Maya-Fundstätten, die direkt am Meer liegen. Sei glücklich, du hast heute beides: den Strand und die Ruinen mit dem Tempel des Windes, dem Freskentempel und dem Tempel des herabsteigenden Gottes. Ob er wirklich an dieser Stelle herabstieg, bleibt offen. Aber die antiken Mauern reichen bis in das türkisgrüne Karibikwasser und bilden eine göttliche Bucht, in die sich ein Abstecher des Schöpfers gelohnt hätte. Heute ist es an dir, in die traumhafte See zu stechen.
  • 12.13.

    Niemand wird es dir krumm nehmen, wenn du ab heute nur noch für den Stoffwechsel da bist.

    Riviera Maya, das klingt doch toll, oder? Und die liegt nur einen Steinwurf weit weg, wo Playa del Carmen vor allem wegen seiner karibischen Autobahn Berühmtheit erlangt hat. Kilometerweit nichts als blendend weißer Sonnenstrand. Und auf dem Standstreifen alles, was Abwechslung verschafft, wenn man lange genug im Sand vergraben war: Tortillas, Tacos, Enchilladas, Caipirinha, Tequila, Sangria und Souvenirs. Nur La Boum und Eimer, aus denen meterlange Strohhalme ragen, suchst du hier vergebens. Ein seligmachendes Plätzchen, wo du dich nach all den Erlebnissen der vergangenen Tage ohne schlechtes Gewissen dem egoistischen Genuss hingeben darfst. Und sei es nur dazuliegen und zuzuhören, wie die Kokosnüsse von den Palmen fallen. Damit das nicht so offensichtlich ist, könntest du kleine Abenteuer einschieben: Strandschlendern, Korallen- oder Höhlentauchen, Mangrovenschnorcheln, zur Strandbar biken und so. Aber nur, wenn es unbedingt sein muss. Im Gegensatz zu einer YOLO-Reise. Die muss immer sein.

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 12 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie aller Termine
  • Englisch sprechende Reiseleitung in internationaler Reisegruppe
  • Unterkunft: 12 x Hotel
  • Transport: Boot, Bus, Privater Reiseminibus, Fähre
  • Mahlzeiten: täglich Frühstück 
  • Aktivitäten laut Tagesprogramm
  • 100 m² Regenwald 4 you (Jedem Gast schenken wir im Regenwald von Ecuador ein Grundstück, das Jahr für Jahr den CO2-Ausstoß seiner Reise kompensiert. Eingetragen auf seinen Namen und auf ewig seins.)
  • Highlights: Lebendige und abwechslungsreiche Landschaften Mittelamerikas.  Bewundere den Dschungel von den Ruinen Tikals aus. Entspannung auf Caye Caulker vor der Küste von Belize. Maya-Ruinen von Tulum. Kühle Margarita an der Playa del Carmen.

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