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13 Tage
Mexiko & Belize & Guatemala

Mannomann, die Maya

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Auf den ersten Blick waren es Steine. Aufgeschichtet zu Pyramiden und Tempeln von sagenhaften Dimensionen. Verziert mit allerlei Motiven und Symbolen. Ungeheuer beeindruckend. Dann begannen die Steine zu sprechen und offenbarten eine tausende Jahre alte Kultur von geradezu unfassbaren Fähigkeiten.
Reisekarte »Mannomann, die Maya«
Reisekarte »Mannomann, die Maya«
  • 1.

    SCHON BEIM ANFLUG HAT DIR DIESES VERFÜHRERISCHE BADEWASSER ZUGEWUNKEN. JETZT SPRING REIN.

    Es gibt Ziele, da haben die Urlauber schon im Flugzeug ihre Wanderstiefel an, damit sie nach der Landung sofort loslaufen können. Hier ist es ähnlich, nur mit Badehose statt Stiefeln. Ob du dich wirklich so in den Flieger setzen willst, wäre eventuell nochmal zu überdenken, aber die Badesachen müssen griffbereit in die Tasche, denn landen in Cancún und ab an die Playa del Carmen ist praktisch eins. Wenn es türkisblau glitzert und die Palmen dir ein karibisches Willkommen zuflüstern, bist du angekommen. 
  • 2.

    TEMPEL DES HERABSTEIGENDEN GOTTES. DAS KONNTE AUCH NUR DEN MAYA EINFALLEN.

    Deine erste Begegnung mit der Maya-Kultur sind Steine in bester Aussichtslage, praktisch auf den Strand gesetzt, wo heute niemand mehr bauen darf. Der zweite Blick macht sprachlos, denn selbst die Ruinen der einzigartigen Mayastätte Tulum sind noch ein Wunder. Immer noch zu erkennen: die kleinen Fensterluken zur Bestimmung des Winteranfangs am 21. Dezember mit Hilfe der einfallenden Sonnenstrahlen. Für den Rest ist deine Fantasie gefordert. Denn zwischen Unterwelt und Himmel teilte sich die Welt der Maya in 13, 9, 7, 5, oder 3 Ebenen. Nachzuprüfen an ihren phänomenalen Bauwerken. Fang an. Und wenn dir danach der Kopf raucht – in der Cenote Azul ist das Wasser immer noch so blau und erfrischend wie zu Mayas Zeiten.
  • 3.

    ALLES IM GRÜNEN BEREICH: BÄCHE, FLÜSSE, WASSERFÄLLE, TIERE, TEMPEL, ABENTEUER.

    So genial die Baumeister der Maya waren, so genial hat die Natur dafür gesorgt, ihre Ära mit einem grünen Tuch des Schweigens zuzudecken. Darunter ist der Dschungel ein einziger Abenteuerspielplatz. Heute spielen wir mit. Senkrechte Felswände rauf und mit dem Seil wieder runter. In glasklaren Bächen baden und das Picknick mit neugierigen Eidechsen teilen. Im Kajak durch einen paradiesischen Urzustand und wenn dein Guide »Achtung« brüllt, Augen auf und ab durch die Stromschnellen. Vermutlich freust du dich morgen wieder auf die Ruhe von Ruinen, aber sonst war es ein echt geiler Tag.
  • 4.5.

    GEBAUT, HEILIG GESPROCHEN, AUFGEGEBEN. UND MAN WEISS IMMER NOCH NICHT, WARUM.

    Gestern war es vielleicht etwas viel Wasser, dafür bleibt dir heute die Spucke weg. Tief im Urwald standen auf 30 Quadratkilometern die über 100 Kolossalbauten und mehr als 5.000 Gebäude der Maya-Stadt Calakmul. 50.000 Einwohner werden in der Stadt vermutet, aber Genaues weiß man nicht, denn das Meiste hat die Natur verschlungen. Und wenn die Hauptpyramide nicht mit 45 Metern den Urwald überragen würde, läge Calakmul vielleicht heute noch im Dornröschenschlaf. Da hat es die ehemalige Mayametropole Palenque besser. 300 v. Chr. gegründet, erbaut, aufgegeben, untergegangen, ausgegraben und zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben. Und wären nicht die 620 Maya-Hieroglyphen am »Tempel der Inschriften«, würden viele Geheimnisse dieser überragenden Kultur noch immer im Dunkeln liegen.
  • 6.

    STARRSINN ODER TRADITION? DAS REALE LEBEN DER MAYA GEGEN DIE ZEIT.

    Maya-Kultur, das klingt nach unglaublich lange her. Aber was sagst du dazu, dass ihre Nachkommen immer noch da sind? Rund sechs Millionen gibt es noch, und jede Maya-Gemeinde hat wie damals ihre eigenen religiösen und weltlichen Oberhäupter. Traditionelle Kleidung, Opfergaben von Hühnern und Gewürzen, das Essen, die Medizin, die Regeln des Zusammenlebens – es hat die Jahrhunderte überdauert und ist Teil deiner Zeitreise im Maya-Dorf Lacanjá Chansayab. Und wenn du noch wissen möchtest, wie die Maya damals geduscht haben, im Regenwald spritzt es nur so von Wasserfällen. Einer davon könnte für dich sein.
  • 7.8.

    DIE LANGE NACHT VOR DEM HÖHEPUNKT.

    Auf der Zielgeraden der Maya-Kultur. Zuerst im Boot, denn es führt kein anderer Weg nach Yaxchilán. Von drei Seiten durch den Río Usumacinta geschützt, war seine strategisch günstige Lage ebenso romantisch wie unangefochten, was ihm eine große Zahl unversehrter Skulpturen, Stelen und Reliefs beschert hat. Wir legen einen Zwischenstopp ein, denn unser eigentliches Ziel ist Guatemala. Hipper als in den Altstadtgassen der Insel Flores kannst du den Abend nicht verbringen. Vielleicht sogar die Nacht, und am nächsten Morgen dann nahtlos zum Höchsten der Maya-Kultur: Tempel IV auf dem Hauptplatz der antiken Großstadt Tikal. 60 Meter hoch, und weil der Blick von oben über den Dschungel, aus dem die Tempelpyramiden wie Zipfelmützen ragen, unbeschreiblich ist, müssen wir rauf. Über Holzleitern mit einer Vorahnung auf das Unfassbare.
  • 9.10.

    ES GIBT TATSÄCHLICH NOCH NATIONALPARKS. WO DOCH DAS GANZE LAND EIN EINZIGER NATIONALPARK IST.

    Viel Grün in den letzten Tagen, aber grünes Wasser hatten wir noch nicht. Heißt hier Yaxha und gefällt außer uns einer Unmenge an Tieren, die rund um die Lagune im Yaxha-Nationalpark Abwechslung in den Urwald bringen. Kein Wunder also, dass Yaxha in der Emblemhieroglyphe der Maya mit einem Papageienkopf dargestellt wurde. So lernen wir ganz nebenbei etwas über die lange Zeit rätselhafte Schrift der Maya in Form symbolischer Bildmotive. Auf der anderen Seite der Lagune beginnt das dritte Land deiner Reise, Belize. In dem Ländchen, kaum größer als Hessen, sind auch die Städte ein paar Nummern kleiner, um nicht zu sagen: schnuckelig, wie San Ignacio. Mal sehen, was es uns bieten kann.
  • 11.12.

    DER KREIS SCHLIESST SICH. DAS BADEWASSER IST WIEDER DA UND VERFÜHRT NOCH IMMER.

    Wie gesagt ist Belize winzig. Man ist schneller wieder raus als rein. Was uns heute ganz gut tut, denn wir müssen zurück nach Mexiko. Unterwegs hängt eine ohrenbetäubende Einladung in der Luft: 2.500 Brüllaffen im Reservat Baboon Sanctuary. Ein Härtetest für Trommelfelle, da wird dir die maledivische Atmosphäre der Lagune von Bacalar wie ein Himmelbett vorkommen. Und so soll es ja auch sein. Zeit, die Seele runterzufahren, und nach einer Erlebnisrunde durch das »Magische Dorf« schnurstracks an die Playa del Carmen. Sonne, Sand und Strand. Pause, Palmen, Party.
  • 13.

    FLIEGEN ODER NICHT FLIEGEN, DAS IST JETZT DIE FRAGE ALLER FRAGEN.

    Ab jetzt übernimmt der Zufall die Regie. Denn je nachdem, wann dein Flieger von Cancún zurückgeht, hast du ein paar himmelblaue Extra-Stunden oder eben nicht. Wir wünschen dir natürlich, dass deine Zeit mit YOLO in die Verlängerung geht. Und wenn nicht, nun ja, dann eben beim nächsten Mal. Gleiche Welle, andere Stelle. Hauptsache YOLO.

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 14 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie ab 6 Teilnehmern
  • Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
  • Unterkunft: 6 x Hotel, 2 x Zelt, 3 x Lodge, 1 x Gästehaus
  • Transport: Reiseminibus, Boot
  • Mahlzeiten: täglich Frühstück, 2 x Mittagessen, 2 x Abendessen
  • Aktivitäten laut Tagesprogramm
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • 100 m² Regenwald 4 you (Jedem Gast schenken wir im Regenwald von Ecuador ein Grundstück, das Jahr für Jahr den CO2-Ausstoß seiner Reise kompensiert. Eingetragen auf seinen Namen und auf ewig seins.)
  • Highlights: Tulum mit Blick auf’s Meer. Action pur im Dschungel. Auf den Spuren der Maya in Calakmul, Palenque und Bonampak. Flores - die Inselstadt. Tikal: die größte Stadt der Maya. San Ignacio in Belize. Ohrenbetäubender Lärm im Brüllaffenreservat. Der weiße Strand von Playa del Carmen.

Termine

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2018: 369€ / 2019: 419 €
799 €
Auf den ersten Blick waren es Steine. Aufgeschichtet zu Pyramiden und Tempeln von sagenhaften Dimensionen. Verziert mit allerlei Motiven und Symbolen. ...