Reise- und Terminsuche

19 Tage
China

Pomp, duck and luck

***
Was soll man zu dieser Reise sagen? Die Namen sagen doch schon alles. Himmelstempel. Große Wildganspagode. Garten der Tugend. Halle der Jadewellen, wo man den Pirolen lauscht. Palast der himmlischen Klarheit. Halle der mittleren Harmonie und so weiter. Irgendwann weißt du nicht mehr, wo dir der Kopf steht. Aber wofür dein Herz schlägt, das weißt du.
Reisekarte »Pomp, duck and luck«
Reisekarte »Pomp, duck and luck«
  • 1.2.

    Hutongs heißen die historischen Gassen, wo es nachts zugeht wie im alten China.

    Wo das Leben in unüberschaubaren Labyrinthen improvisierter Märkte und Garküchen stattfindet und Traditionen sich einen beständigen Kampf mit dem galoppierenden Fortschritt der am schnellsten wachsenden Metropole der Welt liefern, da ist Beijing. Früher Peking, heute nur noch als Ente gebräuchlich. Übrigens sehr zu empfehlen, falls du vor unserem Date um 18 Uhr ankommst. Schon die Namen in dieser komplett anderen Welt stehen für Faszination und Gegensatz: der Platz des himmlischen Friedens, der beim Tian’anmen-Massaker 1989 alles andere als friedlich war. Die Verbotene Stadt, für uns erlaubt, mit dem Kaiserpalast als UNESCO-Weltkulturerbe. Der Palast der himmlischen Klarheit, die Neun-Drachen-Mauer, die Halle der mittleren Harmonie, der Himmelstempel. Und alles in Dimensionen, die unvorstellbar sind, bis du es mit eigenen Augen gesehen hast.
  • 3.

    Kleines Picknick auf der Großen Mauer, das glaubt dir zu Hause keiner.

    Da ist sie also, die Große, die Chinesische Mauer. Ursprünglich 20.000 Kilometer bergrauf und bergrunter. Größtes Bauwerk der Menschheit und – logisch – Weltkulturerbe. Kaum fertig, schon überflüssig, weil der Feind, gegen den sie in der Rekordzeit von 1.900 Jahren gebaut wurde, mittlerweile Schusswaffen hatte. Peng, Loch in Mauer. Circa 6.000 Kilometer stehen noch, und über rund fünf wandern wir mit Ausblicken, die einfach umwerfend sind. Für die Rückfahrt nach Beijing bitte wieder aufrichten.
  • 4.5.

    Von Glockenturm bis Trommelturm: mit dem Fahrrad 12 Kilometer auf der Stadtmauer.

    Bei 21 Millionen Einwohnern hat das Einzelschicksal schlechte Karten. Insbesondere dann, wenn es sich um eine geistige Behinderung handelt. Wir helfen durch unseren Besuch im Projekt Beijing Huiling und erleben Überraschungen in Kunst und Musik. Die nächste Überraschung ruht stumm in Xi’an, der ersten Hauptstadt des Kaiserreiches China. Dort, wo die Seidenstraße ihren Anfang nahm, haben 210 v. Chr. 700.000 Arbeiter 36 Jahre lang an der Grabstätte des Kaisers Qin gearbeitet. Am Ende bewachten 7.278 lebensgroße Soldaten den toten Regenten: die Terrakotta-Armee. Keine einzige Figur doppelt, dabei ist erst ein Viertel des Mausoleums freigelegt. Aber jetzt schon im Rang eines Wunders und deshalb Weltkulturerbe.
  • 6.7.

    Einen Tah Chinese sein. Und wenn du auch kein Wort verstehst - immer nur lächeln. 

    Läge er nicht am Weg, wir würden extra hinfahren: Zum weltgrößten Buddha aus Stein, dem Giganten von Leshan. Er blickt dorthin, wo wir herkommen, auf den Berg Emei Shan, wir aber fahren weiter nach Chengdu, die Panda-Hauptstadt. Der große rote Panda ist das nationale Symbol Chinas. Kein Wunder also, dass er in der Zuchtstation mit über 600 Hektar Spielwiese der King ist und tun darf, was er will. Mach es genauso. In deinen freien Stunden im Renmin Park, wo die Chinesen beim Brettspiel Mahjong Tee trinken. Und wenn dir nach ein paar Akten geträllerter Kultur ist, im Sichuan Opera House wirst du hörig.
  • 8.9.10.

    Nur zu: Die Flanken des weissen Elefanten zu streicheln soll Glück bringen. 

    Weil es tagsüber so viel zu erleben gibt, nehmen wir noch einmal den Overnight-Train. Ein paar Stunden hast du in Xi’an noch für die Wasserspiele an der Großen Wildganspagode, die älteste Moschee Chinas, den Trommelturm und den Markt für Kalligraphie. Eine gute Stunde vor Mitternacht geht dein Zug nach Emei Shan, den „emporragenden Augenbrauenberg“. Ebenfalls Weltkulturerbe und seit der „Allumfassend Segensreiche“ Samantabhadra hier mit seinem weißen dreiköpfigen Elefanten zur Landung angesetzt hat, unbestritten heilig. So die Sage. Wer die einzigartige Stimmung aufnehmen will, der muss über Nacht im Kloster Baoguo bleiben und mit den Gongs aufwachen, die die Mönche zum Gebet rufen. Wir bleiben und nehmen uns zwei weitere Tage Zeit für die großartige Landschaft des heiligen Berges. Zu Fuß, mit der Seilbahn und eingeweicht, wenn wir in heißen Quellen Entspannung suchen.
  • 11.12.13.14.

    Pech für Fengdu. Ging im Stausee unter. Aber Buddha hielt die Hand über seine Tempel.

    Über die Megacity Chongqing, die so schnell wächst, dass alle drei Monate ein neuer Stadtplan gedruckt werden muss, könnten wir seitenlang schreiben. Zwei Dinge reichen für Erinnerungen, die unauslöschlich sind: in den allgegenwärtigen Straßenküchen die Spicy-Sichuan-Cuisine, die eigentlich waffenscheinpflichtig wäre, und am Hafen unser Schiff für eine zweitägige Kreuzfahrt auf dem Yangtze. Ziel: Drei-Schluchten-Damm. Ein Film läuft ab. Er handelt von märchenhaften Landschaften, engen Passagen zwischen bewaldeten Bergen und Bootsausflügen in smaragdgrüne Seitenarme, wo der Bauer ein Leben lang nur sein Äckerle kennt.
  • 15.16.17.

    Du weißt, was Romantik in dir bewirkt? Weißt du nicht. Erst jetzt.

    Deine Kreuzfahrt endet in Yichang. Für chinesische Verhältnisse nicht der Rede wert, ein Vier-Millionen-Dorf. Hier führten Chinas Ingenieure 15 Jahre lang einen Kampf gegen die Natur. Das Ergebnis heißt Drei-Schluchten-Damm. Wer gewonnen hat, ist noch nicht raus. Etliche Nummern kleiner ist die Welt in Yangshuo. In geradezu notorischem Stillstand döst der Ort im Schatten grüner Berge und schaut unverdrossen auf die Schlangenlinien des Li-Flusses. Ungezählte chinesische Maler haben diese Idylle zu ihrem Lieblingsmotiv erkoren. Die 20-Yuan-Note ebenfalls. Logisch, dass wir hier nichts versäumen wollen. Eine Bootsfahrt ebenso wenig wie den Markt der lokalen Spezialitäten und eine Citytour by bike, die an jeder Ecke mit neuen Postkarten-Motiven überrascht. Und wenn es Nacht wird in Yangshuo, eine Open-Air-Lightshow vom Zeremonienmeister der Olympischen Spiele in Beijing 2008. Zum Abschied, gewissermaßen.
  • 18.19.

    Time to say goodbye. Aber erst noch eine Runde nackter Wahnsinn.

    Hongkong ist im Verständnis der chinesischen Administration immer noch Ausland, wenngleich 1997 von Great Britain zurückgegeben. Und ein bisschen stimmt das auch, denn hier gibt niemand die Freiheiten der »Cantonese Culture« preis. Öl in Wasser, so muss man sich Hongkong vorstellen. Zusammenleben, aber getrennt. In spektakulären Gegensätzen, aber vereint an malerischen Stränden. Wohlan, mach den Vergleich im alten und neuen Hongkong, aber sei zur Wiedervereinigungs-Stunde zurück. Denn beim Farewell Dinner herrscht wieder Konsens: leckerlecker. Wie eigentlich immer bei YOLO. Also nicht (nur) die Dinner, die Reisen.

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 12 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie aller Termine
  • Englisch sprechende Reiseleitung in internationaler Reisegruppe
  • Unterkunft: 11 x Hotel, 1 x Nachtzug, 3 x Gasthaus, 3 x Schiff 
  • Transport: Bus, Metro, privater Reiseminibus, Schiff, Fahrrad, Nachtzug, Hochgeschwindigkeitszug
  • Mahlzeiten: 3 x Frühstück, 3 x Mittagessen, 2 x Abendessen
  • Aktivitäten laut Tagesprogramm
  • 100 m² Regenwald 4 you (Jedem Gast schenken wir im Regenwald von Ecuador ein Grundstück, das Jahr für Jahr den CO2-Ausstoß seiner Reise kompensiert. Eingetragen auf seinen Namen und auf ewig seins.)
  • Highlights: Beijing – Stadt der Superlative. Chinesische Mauer – das größte von Menschenhand geschaffene Bauwerk. Vorsicht scharf: die Sichuan-Küche. Folge den Spuren buddhistischer Pilger. Yangtze – Quelle hydroelektrischer Kraft

Termine

Wir beraten Dich gerne
Reise weiterempfehlen:
Zum Tagesprogramm als PDF Jetzt buchen
799 €
699 €
Was soll man zu dieser Reise sagen? Die Namen sagen doch schon alles. Himmelstempel. Große Wildganspagode. Garten der Tugend. Halle der Jadewellen, ...