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13 Tage
Indien

Achterbahn der Sinne

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Es war einmal und ist heute, viele Hundert Jahre danach, noch genauso. Trau dich. Fass es mal an, es ist tatsächlich Gold, es sind tatsächlich Edelsteine, mit denen die Mogulkaiser gebaut haben. Es ist noch dieselbe Verehrung an den heiligen Ghats. Dieselbe Gastfreundschaft, für die die Farbe Rosa steht, dieselben Traditionen einer längst verblühten Zeit.
Reisekarte »Achterbahn der Sinne«
Reisekarte »Achterbahn der Sinne«
  • 1.

    ES WAR EINMAL EIN REICH, DAS WAR UNERSCHÖPFLICH REICH.

    Sei darauf gefasst, dass mit dem Start in Delhi eine Zeit der unlösbaren Rätsel beginnt. Denn alle Erklärungen werden dir nicht helfen, die steingewordenen Wunder zu begreifen, von denen viele Weltkulturerbe geworden sind. Ursprünglich eine Demonstration der Macht, stehen sie heute vor allem für die hochentwickelte Kultur einer Ära, in der Geld offenbar keine Rolle spielte. Qutub Minar, höchster Turm Indiens und Meisterwerk der Steinmetze, ist so ein Gigant. Das Rote Fort der Mogulkaiser setzt noch eins drauf, und über allem strahlt die »Moschee, die auf die Welt blickt«: Jama Masjid, mit Platz für 20.000 Gläubige. Zu Fuß, per Tuk-Tuk, Autorikscha und U-Bahn verschaffen wir uns heute einen Überblick.
    Indien: Neu Dehli
    Neu Dehli
  • 2.3.

    ZUGFAHRT, BASAR UND BOLLYWOOD. WIR MACHEN’S WIE DIE INDER.

    Die hinreißendste Art mit Indern in Kontakt zu kommen ist eine Zugfahrt. Misch dich unter die Reisenden und saug die Atmosphäre in dich auf. Viel Vergnügen! Wenn du aus dem Zug steigst, musst du dir erstmal die Augen reiben. Vor mehr als 140 Jahren ließ der Maharadscha von Jaipur wegen des Besuches von Kronprinz Albert Eduard die Stadt mit Mann und Maus in Rosarot streichen. Deshalb Pink City. Verschont blieben – Brahma sei Dank – das Fort Amber mit seinen abertausenden Spiegeln im Sheesh Mahal und der Palast der Winde mit seinen 953 Fensterchen, damit die Haremsdamen heimlich was zu gucken hatten. Beim abendlichen Spaziergang über den Basar wird dir das Wasser im Munde zusammenlaufen. Zum Glück gibt’s die eine oder andere Kostprobe auf die Hand. Im Bollywoodkino vereinen sich Actionhelden, Romanzen und Disneyland zu einem Rausch aus Farben, Musik und Gefühlen. Und du bist mittendrin.
    Zug fahren in Indien
    Zugfahrt
  • 4.

    UNTER DEN STERNEN SCHLAFEN IN DER WÜSTE.

    Beim Frühstück in Deshnok sind erst die »anderen« dran. Das sind ein paar Tausend possierliche Nagetiere im Rattentempel. Die tun nichts, die wollen nur spielen, aber die Hose unten zubinden kann trotzdem nicht schaden. Dann geht es nach Bikaner. Wenn uns die Magie der Wüste empfängt, wirst du das Gefühl einer Weltreise haben. Keine Paläste, keine Türme oder Moscheen – Goldstaub so weit das Auge reicht. Am Lagerfeuer werden Geschichten erzählt und getanzt. Ob du dein Zelt nutzt oder Nomadenfeeling unter freiem Himmel vorziehst, wird sich ergeben.
  • 5.

    DIE BLAUE STADT, JODHPUR.

    Blau, musst du wissen, ist die Farbe der höchsten Kaste, der Brahmanen. Was liegt da näher als ein kleines Täuschungsmanöver und die ganze Stadt blau anzumalen? So geschehen in Jodhpur, der blauen Stadt. Und 123 Meter darüber wacht die Festung Mehrangarh. Allerdings: Was wie ein steinerner Monolith aussieht, ist ein Gesamtkunstwerk von unvergleichlicher Schönheit. Da müssen wir rein, vorbei an den Handabdrücken der Frauen, die dem Maharadscha freiwillig in den Feuertod folgten. Genug der Geschichte: Mit den Tuk-Tuks düsen wir den Berg herab ins Jetzt. Im Gewusel des kunterbunten Marktes kannst du dich einmal kreuz und quer durch die Stände futtern.
  • 6.

    TRADITIONELLE GASTFREUNDSCHAFT. BEGEGNUNGEN DER BEGLÜCKENDEN ART.

    Für zwei Nächte kehren wir den wuseligen Städten den Rücken zu. In den kleinen Dörfern Chandelao und Rawla Jojawar erleben wir den Alltag der Einheimischen hautnah. Im Getümmel auf dem Markt kannst du mit ihnen auf Tuchfühlung gehen und dir abschauen, wie man richtig verhandelt. Der ganze Stolz Indiens ist das Cricket Team. Die Regeln sind kompliziert, aber vielleicht kriegen wir den Dreh beim Spiel mit den Locals ja raus. Wenn wir genug gespielt haben, geht’s ab in die Berge. Auf der Wanderung im Aravalligebirge kannst du endlich mal wieder tief durchatmen.
  • 7.8.

    ELF WEISSE PALÄSTE WEISEN DEN WEG. UDAIPUR, DAS VENEDIG DES OSTENS.

    In Udaipur, der »Stadt des Märchenbuchs«, geht es stilvoll zu. Auf ihren Marmor-Boulevards entlang des Pichola-Sees, im monumentalen Stadtpalast, auf den Irrwegen der Altstadt zu Künstlern und Artisten, im »Garten der Jungfrauen« und im Jagdish-Tempel über der Stadt. Feel the spirit! Mit dem Tuk-Tuk schlängeln wir uns durch den Verkehr und lassen uns kein Highlight entgehen. Zum Sonnenuntergang darf es während der Bootsfahrt auf dem See auch mal richtig schön kitschig werden. Am nächsten Tag geht’s früh raus. Im Morgengrauen sausen wir mit dem Fahrrad durch die Gassen und beobachten wie die Stadt erwacht. Den Rest bestimmst du selbst.
  • 9.10.

    GANESHA SEI UNS HOLD. WIR GEHEN AUF TIGERSUCHE.

    Der Wohlstand ist in Indien ziemlich ungleich verteilt. Umso wichtiger ist das private Engagement, um den Menschen in abgeschiedenen Regionen zu helfen. Die Adarsh Manovikas Schule unterstützt benachteiligte Kinder und mit unserem Besuch tragen wir einen Teil zur Aufrechterhaltung der Schule bei. Dann geht’s ab in die Wildnis. Im Ranthambore Nationalpark treiben die Tiger ihr Unwesen. Auf einer Safari läuft uns hoffentlich einer von ihnen über den Weg. Huldige vorsichtshalber am Morgen nochmal fix dem Glücksgott »Ganesha«, dann müsste es mit der Tigerbegegnung eigentlich klappen.
    Tiger
  • 11.

    KOCHEN WIE DIE INDER. NUR BEIM WÜRZEN SIND WIR VORSICHTIG.

    Wir tauchen noch einmal ins indische Dorfleben ein. In Karauli erleben wir im Dorftempel unser erstes Aarti. Das heißt wir zünden gemeinsam mit den Dorfbewohnern eine Kerze an und huldigen den dort verehrten Gottheiten. So viel Andacht macht hungrig. Also lassen wir uns von einer Familie in die Kunst der indischen Küche einweisen. Wir machen eifrig mit, würzen aber lieber mit etwas weniger Chili als die Hausherrin. So stellen wir sicher, dass wir unsere Kreation am Ende auch genießen können.
    Essen in Indien
    Essen
  • 12.13.

    VERGISS DAS TASCHENTUCH NICHT. FÜR DIE TRÄNE IM ANTLITZ DER EWIGKEIT.

    Es beginnt die letzte und vielleicht glänzendste Etappe der Reise, die Fahrt zum Taj Mahal. »Bau mir das schönste Grabmal der Welt«, waren die letzten Worte seiner großen Liebe. Und Großmogul Shah Jahan versprach es. 1.000 Elefanten brachten Hunderte Kilometer weit den weißen Marmor nach Agra. Aus Europa kam die Steinschneidekunst Pietra Dura und der Garten wurde zum Abbild des koranischen Paradieses. 20.000 Arbeiter brauchten 22 Jahre für die Vollendung des Taj Mahals. Ein Liebesgedicht aus Stein. Die Schönheit einer Epoche. Heute von YOLO für dich, bevor wir nach Delhi zurückkehren.
    Taj Mahal
    Taj Mahal

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 16 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie ab 5 Teilnehmern
  • Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
  • Unterkunft: 10 x Hotel, 2 x Gästehaus, 1 x Zeltcamp
  • Transport: Reiseminibus, 4x4-Geländewagen, Zug, Autorikscha, Tuk-Tuk, U-Bahn, Boot, Fahrrad
  • Mahlzeiten: täglich Frühstück, 2 x Mittagessen, 7 x Abendessen, 1 x Imbiss
  • Aktivitäten laut Tagesprogramm
  • Nationalparkgebühren & Eintrittsgelder
  • 100 m² Regenwald 4 you (Jedem Gast schenken wir im Regenwald von Ecuador ein Grundstück, das Jahr für Jahr den CO2-Ausstoß seiner Reise kompensiert. Eingetragen auf seinen Namen und auf ewig seins.)
  • Highlights: Die Märkte von Delhi. Unterwegs wie die Locals: mit dem Zug. Schlafe unter dem Sternenhimmel. Besuche historische Tempel und Paläste. Lerne, wie man Cricket spielt. Kochkurs. Mit dem Tuk Tuk durch Jodhpur. Auf Tigersuche im Rathambore Nationalpark. Erkunde die Märchenstadt Udaipur. Erlebe eine religiöse Zeremonie in Karauli. »Hands on« in lokalen Projekten. Fabelhaftes Fort Amber in Jaipur. UNESCO-Weltkulturerbe Taj Mahal.

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