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Indien

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Achterbahn der Sinne

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Es war einmal und ist heute, viele Hundert Jahre danach, noch genauso. Trau dich. Fass es mal an, es ist tatsächlich Gold, es sind tatsächlich Edelsteine, mit denen die Mogulkaiser gebaut haben. Es ist noch dieselbe Verehrung an den heiligen Ghats. Dieselbe Gastfreundschaft, für die die Farbe Rosa steht, dieselben Traditionen einer längst verblühten Zeit.

Reisekarte »Achterbahn der Sinne«
de
16 Tage
8 bis 16 Teilnehmer
ab 1.559
23 m2 Regenwald
Reisekarte »Achterbahn der Sinne«
  • 1.
    Sei darauf gefasst, in einem unlösbaren Rätsel zu landen. Denn alle Erklärungen werden dir nicht helfen, die Stein gewordenen Wunder zu begreifen, von denen viele Weltkulturerbe geworden sind. Ursprünglich eine Demonstration der Macht, stehen sie heute vor allem für die hochentwickelte Kultur einer Ära, in der Geld offenbar keine Rolle spielte. Qutub Minar, höchster Turm Indiens und Meisterwerk der Steinmetze, ist so ein Gigant. Das Rote Fort der Mogulkaiser setzt noch eins drauf, und über allem strahlt die »Moschee, die auf die Welt blickt«: Jama Masjid, mit Platz für 20.000 Gläubige.
  • 2.3.
    Die hinreißendste Art, mit Indern in Kontakt zu kommen, ist eine Zugfahrt. Viel Vergnügen. Und wenn wir im Raisar Camp ankommen, wirst du das Gefühl einer Weltreise haben. Keine Paläste, keine Türme oder Moscheen – feinste Wüste so weit das Auge reicht. Ob du dein Zelt nutzt oder Nomadenfeeling unter freiem Himmel vorziehst, wird sich ergeben. Beim Frühstück in Deshnok sind erst die »anderen« dran. Das sind ein paar Tausend possierliche Nagetiere im Rattentempel. Die tun nichts, die wollen nur spielen, aber die Hose unten zubinden kann trotzdem nicht schaden. Im Fort Junagarh das Übliche: ein Palast aus gelbem Marmor. Mit Zugaben an Gold, Lack und Edelsteinen, damit er nicht so trist wirkt.
    Zugfahrt
    Bikaneri-Bhujia-Kurs nach Artindischer Großmütter. Zum Nachbacken zu Hause.
  • 4.5.
    Solltest du auf ein Paar ausgetretene Latschen verzichten können – heute ist die Gelegenheit günstig. Denn die Anhänger von Baba Ramdev lassen nach der Messe im Ramdevra-Tempel ihre Schuhe zurück, um von Sorgen und Krankheit verschont zu bleiben. Wenn schon nichts an den Füßen, dann wenigstens ein schöner Kopfschmuck. Nennt sich Turban und ist eine Kunst, denn das Tuch ist vor dem Wickeln gut und gern acht Meter lang. Probier mal. Augen verbinden wäre auch nicht schlecht, denn an den Glanz der »goldenen Stadt« muss man sich vorsichtig herantasten. Heißt Jaisalmer, steht einsam in der Wüste Thar und macht fassungslos vor seinem Reichtum an sagenhaften Tempeln. Das Schönste aber: Jaisalmer ist kein Museum, hier brodelt das echte Leben wie vor Hunderten Jahren.
    Luxus geht anders. Unsere Wüstenrallye ins Dorf Dhani – als Extra, wenn du magst.
  • 6.7.
    Blau, musst du wissen, ist die Farbe der höchsten Kaste, der Brahmanen. Was liegt da näher als ein kleines Täuschungsmanöver und die ganze Stadt blau anzumalen? So geschehen in Jodhpur, der blauen Stadt. Und 123 Meter darüber wacht die Festung Mehrangarh. Allerdings: Was wie ein steinerner Monolith aussieht, ist ein Gesamtkunstwerk von unvergleichlicher Schönheit. Da müssen wir rein, vorbei an den Handabdrücken der Frauen, die dem Maharadscha freiwillig in den Feuertod folgten. Und sonst, wenn man den ganzen Tag blaumacht?  Sieh selbst: bei unseren Gastgebern im Dorf Chandelao Garh. Im Getümmel des Marktes. Bei aktiver Mitwirkung in den Projekten der Dorfbevölkerung.
    Jodhpur
    Traditionelle Gastfreundschaft. Begegnung der beglückenden Art.
  • 8.9.10.
    Weltkulturerbe, Maharadscha-Paläste, blaue Städte und goldene Städte, heilige Ratten, Jain-Kultur und Hindu-Tempel, köstliches Lassi, sauscharfes Barbecue und Sternenfunkelwüstennächte – wie wäre es da mit ein paar Stunden gepflegter Faulheit? Wir hören dich schon jubeln, also Godwad Leopard Safari Camp. Ein Traum zum Relaxen, hautnah am Puls der Natur, und wer es aufregender will: Eine Safari mit Leopardensuche gehört dazu. Dann darf es gern wieder stilvoll werden. In Udaipur, der »Stadt des Märchenbuchs«, auf ihren Marmor-Boulevards entlang des Pichola-Sees, im monumentalen Stadtpalast, auf den Irrwegen der Altstadt zu Künstlern und Artisten, im »Garten der Jungfrauen« und im Jagdish-Tempel über der Stadt. Feel the spirit!
    Elf weiße Paläste weisen den Weg. Udaipur, das Venedig des Ostens.
  • 11.
    Wenn wir am Pushkar-See ankommen, stehen auf den heiligen Treppen der Ghats die Gläubigen, um ihre Seelen reinzuwaschen und um Gesundheit zu bitten. Wie wär’s? Nach der Segnung gibt’s einen roten Punkt auf die Stirn, und sobald deine Rosenblätter verstreut sind, bist du von deinen Sünden befreit. Schaden wird es nicht. Später, in den Gassen des Basars, wartet zwischen Rosenblütenmarmelade und Chapati-Fladen mit Butterfett eine ohrenbetäubende Nacht auf dich. Mind the cowpats!
    No shoes. Strenge Regeln für das Gebetstreffen im Brahma-Tempel.
  • 12.13.
    Der Wohlstand ist in Indien ziemlich ungleich verteilt. Umso wichtiger ist das private Engagement, um den Menschen in abgeschiedenen Regionen eine auskömmliche Existenz zu sichern. Das Barefoot College in Tilonia schaut danach, und wir schauen betroffen zu. Das ändert sich, wo Actionhelden, Romanzen und Disneyland eins werden. Im Bollywoodkino, wo jeder mitspielen will und darf. Die ganz große Party liegt allerdings 141 Jahre zurück, als der Maharadscha von Jaipur wegen des Besuches von Kronprinz Albert Eduard die Stadt mit Mann und Maus in Rosarot streichen ließ. Deshalb Pink City. Verschont blieben – Brahma sei Dank – das Amber Fort mit seinen abertausend Spiegeln im Sheesh Mahal. Das aus dem Vollen gehauene, sekundengenaue Observatorium. Und der Palast der Winde mit seinen 953 Fensterchen, damit die Haremsdamen heimlich was zu gucken hatten.
    Bollywood? Wenn du willst, aber bitte stilecht in Sari bzw. Kurta.
  • 14.15.
    Achtung, es spukt im Fort Bhangarh. Schon klar, du lachst drüber, aber warte, bis wir in der Geisterstadt sind, dann hast du die längste Zeit gelacht. Nur so viel ist klar: Die Mätzchen der Mogulkaiser waren offensichtlich grenzenlos. Dem Tiger sind solche Allüren fremd. Er ist da oder eben nicht. Wir hoffen, ihm im Sariska-Nationalpark zu begegnen. Dann beginnt die letzte und vielleicht glänzendste Etappe deiner Reise, die Fahrt zum Taj Mahal.
    Tiger
    Vergiss das Taschentuch nicht. Für die Träne im Antlitz der Ewigkeit.
  • 16.
    »Bau mir das schönste Grabmal der Welt«, waren die letzten Worte seiner großen Liebe. Und Großmogul Shah Jahan versprach es. 1.000 Elefanten brachten Hunderte Kilometer weit den weißen Marmor, der Garten entstand als Abbild des koranischen Paradieses. 20.000 Arbeiter brauchten 22 Jahre für die Vollendung des Taj Mahals. Ein Liebesgedicht aus Stein. Die Schönheit einer Epoche. Heute von YOLO für dich.

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 16 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie ab 8 Teilnehmern
  • Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
  • Unterkunft: 10 x Hotel, 1 x Gästehaus, 4 x Zelt-Lodge, 1 x Zeltcamp
  • Transport: Reiseminibus, 4x4-Geländewagen, Zug, Autorikscha
  • Mahlzeiten: 16 x Frühstück, 3 x Mittagessen, 3 x Snack, 6 x Abendessen
  • Aktivitäten laut Programm
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • 23Regenwald 4 you
  • Highlights: Die Märkte von Delhi. Unterwegs wie die Locals: mit dem Zug. Schlafe unter dem Sternenhimmel. Besuche viele historische Tempel und Paläste. Lerne, wie man einen Turban bindet und Cricket spielt. Kochkurs. Mit der Autorikscha durch Jodhpur. Auf Leopardensuche im Godwad Camp. Erkunde die Märchenstadt Udaipur. Erlebe eine religiöse Zeremonie in Pushkar. »Hands on« in lokalen Projekten. Fabelhaftes Fort Amber in Jaipur. Auf der Suche nach Tigern im Sariska-Nationalpark. UNESCO-Weltkulturerbe Taj Mahal.
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