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14 Tage
Iran

Gold ist nicht genug

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In 14 Tagen 5.000 Jahre zurück und dann langsam wieder nach vorne. Durch all die Epochen, die eine sagenhafte Kultur geschaffen haben, durch die Goldene Zeit der islamischen Architektur zu Palästen und Moscheen, die unsterblich sind. Eine Reise, die stündlich unfassbare Geschichten aus einem Märchenland erzählt.
Reisekarte »Gold ist nicht genug«
Reisekarte »Gold ist nicht genug«
  • 1.

    WENN DER MUEZZIN RUFT, NIMM DIE EINLADUNG AN.

    Kaum, dass der Muezzin zum Mittagsgebet gerufen hat, beginnt dein 14-tägiges Wechselbad der Gefühle, wobei ausschließlich Hochgefühle gemeint sind. Immerhin lässt der erste Blick auf Teheran eine boomende Metropole westlicher Prägung vermuten, aber wenn du die Kluft zum traditionsbeladenen Leben überwunden hast, erscheint das märchenhafte Morgenland der Safawiden und Kadscharen. Ihnen verdanken wir den Palast der Blumen, bis zur Errichtung der islamischen Republik der offizielle Sitz der persischen Monarchen mit standesgemäßem Aufgebot an Gold und Edelstein. Noch ganz geblendet, das Kontrastprogramm: Tajrish-Basar mit den Stimmen und Gerüchen des alten Orients. Und wenn du noch mehr verträgst: Open end im Nachtleben von gestern und heute.
  • 2.

    NACH EINEM ÜBERFALL BLIEBEN NUR RUINEN. ABER HINTERHER GAB’S TEE.

    Der persische Begriff »Alamut« steht für die »Führung durch den Adler«. Da kannst du dir denken, dass es heute weder durch Basare noch Bars geht. Unser Ziel ist das hochalpine Alamut-Tal, über dem die Adler verräterische Kreise zogen. Wohin das führte, zeigt unsere Wanderung zu den Ruinen der Hassan-i-Sabbah-Burg. Optional noch eine Stärkung in der besterhaltenen Karawanenherberge des Irans, der Karawanserei von Sa’d al-Saltaneh. Tee gibt’s und orientalischen Kaffee oder die handfestere Variante für Karawanenführer: süßer Reis mit Lamm, Safran, Pistazien und Walnüssen, wahlweise Granatapfelsuppe und ähnliches Gekitzel für die Papillen.
  • 3.

    10 JAHRE BAUZEIT FÜR EIN MAUSOLEUM. PALÄSTE FÜR TOTE.

    Die Geschichte des Irans ist voll mit Herrschern, die sich die Klinke in die Hand gaben. Im 14. Jahrhundert waren es die Mongolen. Soltaniye, heute ein ziemlich verschlafenes Nest, war damals Hauptstadt. Aber – weise Voraussicht oder nicht – der Mongolensultan Oljaitu ließ für den Vetter und Schwiegersohn Mohammeds ein Mausoleum bauen, in das er sich schließlich selbst legte. Eben jenes Oljaitu-Mausoleum ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Das hat die Katale-Khor-Höhle nicht geschafft, obwohl sie sich wirklich Mühe gegeben hat.
  • 4.5.

    BESTÄNDIGER ALS INTERNET. DIE GANZE GESCHICHTE IN STEIN.

    Eine Höhle geht noch. Aber nur, weil es die größte Wasserhöhle der Erde ist. Das wahrlich Größte aber finden wir am Stadtrand von Hamadan, ein Schatzbuch. So lautet jedenfalls die Übersetzung der altpersischen Bezeichnung Gandschname. In die Felsen des Alvand-Gebirges gemeißelt, erzählen zwei gigantische Keilschrifttafeln die Geschichten von Darius und Xerxes, 500 Jahre vor der christlichen Zeitrechnung. Mit Hochkultur geht es am nächsten Morgen weiter. Avicenna, der im Roman »Der Medicus« als Ibn Sina einen legendären Nachruf erhielt, war es auch zu Lebzeiten schon. Philosophen wie Leibniz und Newton und die lange Liste der persischen Mathematiker, die das Weltwissen verändert haben, gründeten ihre Arbeit auf dem großartigsten Denker des Goldenen Islamischen Zeitalters. Im Mausoleum von Avicenna liegt seine sterbliche Hülle. Endstation für uns ist heute Kaschan.
  • 6.

    EINREISE IN DEN GARTEN EDEN, OHNE APFEL UND SCHLANGE.

    Wenn du aufwachst, wirst du erst richtig erkennen, in welchem Traum wir gestern Abend angekommen sind: Kaschan, die Stadt der persischen Gärten. Der Fin-Garten, die Prunkvillen, die Parks, die Fontänen, Wasserläufe und als Zugabe das schönste Gebäude des Landes, wenn nicht der Welt, die Agha-Bozorgi-Moschee. Mal sehen, wie lange dir die Luft wegbleibt. Spätestens am Nachmittag brauchst du sie wieder, wenn das Matinabad Desert Eco-Camp zum Ausgangspunkt deiner Wüstentour wird.
  • 7.

    KÖNIGSPLATZ, PALAST, BASAR, PRACHTMOSCHEEN, WELTKULTURERBE – ALLES IN EINEM.

    Genug Staub geschluckt, die alten Baumeister sind wieder dran. Wobei Baukünstler die treffendere Bezeichnung wäre. Wir sind in Isfahan, und damit du eine Vorstellung davon bekommst, was wirkliche Pracht ist, kommt der Meidan Emam als erster dran. UNESCO-Weltkulturerbe und »Abbild der Welt« mit 50 Meter hohen Minaretten, der himmelblauen Zwiebelkuppel und dem überwältigenden Eingangsportal des Kalligrafen Ali Reza. 18 Millionen Steine und 470.000 Kacheln waren für dieses Wunderwerk nötig. Und wenn die Sonne ihr letztes Gold über die Stadt geworfen hat, geht zwischen Imam-Platz und der 33-Bogen-Brücke die Post ab. Du bist doch dabei?
  • 8.9.

    NICHT OHNE DEIN KAMEL.

    Mitten in der Wüste, wo viele Jahrhunderte lang die Handelskarawanen halt machten, um außer ihren Geschäften den schönen Dingen des Lebens nachzugehen, da liegt die Oasenstadt Nain. Das Zentrum der berühmten Nain-Teppiche und ihr Basar eine begehrte Adresse, weshalb eine Freitagsmoschee nicht fehlen darf. Mit über 1.000 Jahren die älteste im persischen Raum. Gucken ist schön, aber für das Feeling von damals brauchst du ein Kamel, um wie im Abspann großer Kinofilme in einen Sonnenuntergang aus purem Gold zu reiten. Genau dieses Feeling bekommst du am nächsten Tag in der Oasenstadt Khur am Rande der Großen Wüste.
  • 10.11.

    DAS SKURRILE FESTMAHL DER VÖGEL.

    Nächster Halt: Yazd. Windtürme sorgen für eine Erholung von der Hitze des Tages. Was aber seit 1.500 Jahren unverändert lodert, ist die Flamme im zarathustrischen Feuertempel, die die Anwesenheit Gottes symbolisiert. Dieser Beistand ist auch bitter nötig, wenn man hier das Zeitliche segnet. Denn nach den Ritualen der Zoroastrier gilt immer noch die Sonnenbestattung in den »Türmen des Schweigens«. Hoch oben werden die Leichname abgelegt, damit sie von Geiern und Raben verzehrt werden. Da ist das Leben im Dörfchen Faraghe vergleichsweise unspektakulär. Und das Essen in Gesellschaft von Einheimischen ist auch besser.
  • 12.13.

    ES WAR EINMAL, ABER SCHÖNER DENN JE.

    Wenn du dich schwer tust, 2.500 Jahre zurückzudenken, musst du nach Pasargadae, der ersten Residenz des Perserreiches. Paläste mit Monumentaltoren und plastischem Schmuck, Feuertempel, Säulenhallen, Altäre und unterirdische Bewässerungssysteme für die luxuriösen Gärten. Alles total normal bis Alexander der Große vorbeikam. Von da an ging’s bergab. Für das, was stehen geblieben ist, reicht ein bisschen Fantasie, um Pasargadae wieder auferstehen zu lassen. Und das bleibt als UNESCO-Weltkulturerbe nun unangetastet. Weil’s so schön war, gleich zum nächsten. Wieder von Alex dem Fragwürdigen platt gemacht, wieder dem Angriff getrotzt, wieder unsterblich: Persepolis, der Höhepunkt. Die Apadana-Halle, das Tor der Nationen, das Stierkapitell mit Menschenkopf, das Relief der Priester. Was kann danach noch kommen? Schiras kommt. Und bis es soweit ist, stimmen uns die Cafés in den alten Gassen des Bergdorfes Ghalat auf unseren Endspurt ein.
  • 14.

    ALLE FARBEN UND DÜFTE DIESER REISE HEUTE NOCH EINMAL.

    Finale in Schiras mit lauter echten und gefühlten Weltkulturerben. Dieser Traum von einem Paradiesgarten. Die Rosa Moschee mit ihren unvergesslich schönen Farbfenstern. Die überwältigende Gebetshalle der Vakil-Moschee. Die idyllischen Innenhöfe und Arkadengänge mit ihren traditionellen Geschäften für ein echt persisches Souvenir oder was immer dich daran erinnern soll, wie intensiv deine YOLO-Reise war.

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 16 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie ab 6 Teilnehmern
  • Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
  • Unterkunft: 10 x Hotel, 2 x einfaches Gästehaus, 1 x Eco-Camp
  • Transport: Reiseminibus
  • Mahlzeiten: täglich Frühstück, 2 x Picknick, 2 x Mittagessen, 5 x Abendessen
  • Aktivitäten laut Tagesprogramm
  • Eintrittsgelder
  • 100 m² Regenwald 4 you (Jedem Gast schenken wir im Regenwald von Ecuador ein Grundstück, das Jahr für Jahr den CO2-Ausstoß seiner Reise kompensiert. Eingetragen auf seinen Namen und auf ewig seins.)
  • Highlights: Reges Treiben auf den Basaren des Landes. Auf Schusters Rappen unterwegs im Alamut-Tal. Auf den Spuren von Avicenna in Hamadan. Zeit für Abenteuer in Matinabad. Eine Stadt wie aus dem Märchenbuch: Isfahan. Zwischen Oasen und goldenen Dünen der Großen Wüste. Die Türme von Yazd. Nomade für einen Tag im Dorf Faraghe. Jahrtausende alte Geschichte in Pasargadae und Persepolis. Entdecke die Schätze von Schiras.

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