Reise- und Terminsuche

15 Tage
Mongolei

MOIDK

Dschingis Khan awaits

***

Was übrig blieb von Dschingis Khan und den russischen Herrschern ist das, was schon immer da war: Ein zum Niederknien schönes Land. Die drei F’s einer fantastischen Reise: Farben, Formationen und Freunde. Denn in jeder der weit verstreuten Jurten wohnt eine Nomadenfamilie, die das Glück der Zeit gerne mit dir teilt.

Reisekarte »Dschingis Khan awaits«
Reisekarte »Dschingis Khan awaits«
  • 1.

    AUS DER TRETMÜHLE AN DIE GEBETSMÜHLE, DAMIT GEHT’S LOS.

    Je nachdem, wann du ankommst, wirst du dich entscheiden müssen: Nehme ich das alte oder das neue Ulaanbaatar? Dazwischen liegen keine Kilometer, allenfalls Meter, denn selten treffen Tradition und Aufbruch so aufeinander wie hier. Aber du kannst den Spagat versuchen und etwas für dein Karma tun. Das Gandan-Kloster ist Sitz des Dalai Lama und zentrales Heiligtum der Mongolei. Schön anzusehen und ganz wichtig: Gebetsmühlen drehen, denn das hilft. Für die weltliche Seite deines Spagates braucht es kein Tageslicht mehr, denn auf dem Dschingis-Khan-Platz sieht man sich in die Augen.
  • 2.

    WAS VON DEN RUSSEN BLIEB: SCHLAGLOCHSUCHGERÄTE.

    Erst schickte Russland die Weiße Armee, die aus der Mongolei eine Monarchie machte. Dann kam die Rote Armee und funktionierte das Land zum ersten sowjetischen Satelliten um. Eine Volksrepublik, logisch. Aus dieser Zeit stammt der Name Ulaanbaatar, roter Held. Mit dem Ende der Sowjetunion war auch die Volksrepublik Geschichte. Geblieben sind der Name und die russischen Lieferwagen, für deren robustes Konstruktionsprinzip du auf dem letzten Abschnitt zum Kloster Amarbayasgalant Khiid noch dankbar sein wirst. Es ist nicht ganz eindeutig, ob die Schlaglöcher oder das Kloster mehr Kult sind, jedenfalls sind sie untrennbar verbunden, wozu als Dritte im Bunde die überwältigend schöne Landschaft im Iven-Gol-River-Tal gehört. In dieser traumähnlichen Gegend stehen die Jurten der Mongolen wie Punkte auf dem Fliegenpilz. Und eine dieser traditionellen Behausungen ist heute für dich.
  • 3.4.

    FÜR DIE SPEISEKARTE WÜRDE EIN POST-IT REICHEN. POST IT.

    Nimm Proviant mit, wir gehen ein paar Millionen Jahre zurück. So lange schon schlängelt sich der Selenge River gemächlich um den Togo Uul, einen Vulkan, der einen gefahrlosen Blick in seinen erkalteten Hochofen zulässt. Vor urlanger Zeit hat er diese Landschaft geschaffen, die längst von einem unverschämten Grün und fröhlich pfeifenden Murmeltier-Clans erobert wurde. Typisch für die nomadische Lebensweise der Mongolen ist die Einsamkeit, weshalb ihre Jurten schon immer weit über das Land verstreut waren. Jenseits von Edeka, und mal eben an die Tanke, um den Abend mit einem Sixpack zu krönen, is’ da nich. Aber gesalzenen Milchtee gibt’ s und getrockneten Quark an gedämpften Knödeln ungewisser Herkunft. Mach’ eine neue Erfahrung, denn heute wirst du einer Nomadenfamilie bei der Zubereitung des Abendessens helfen. Deines Abendessens.
  • 5.6.

    WIR HOFFEN, DU BIST NICHT FARBENBLIND.

    Es gibt Bilder vom Khovsgol-See, da will man nur noch eines: Nichts wie hin und gucken, ob die echt sind. Sie sind es, und weil dem russischen Lieferwagen mittlerweile zu trauen ist, erlebst du sie nach einer abenteuerlichen Fahrt über Stock und Stein mit eigenen Augen. Die Intensität der Farben, die biblische Wildnis, die Wiesen voller Wildblumen und Meere von Tannenwäldern, gelten als die schönste Region der Mongolei. Grund, für zwei Tage zu bleiben, damit du dich sattsehen, sattpaddeln, sattschwimmen und sattglücken kannst.
  • 7.

    JUCHHE IN DER JURTE. INKLUSIVE SELBST GEBASTELTEM ABENDESSEN.

    So wie der Selenge River in den Baikalsee fließt, erstreckt sich die unberührte Gebirgslandschaft der Provinz Khovsgol bis in die südsibirische Taiga. Man kann also montags schon sehen, wer am Samstag zu Besuch kommt. Heute sind wir das, und weil man zwangsläufig auf eine Jurte stößt, wenn man nur lange genug guckt, nutzen wir die Gelegenheit, im Bezirk Shine Ider mehr über den Alltag in der traumhaften Einöde zu erfahren. Treiben oder treiben lassen, das entscheidet bei den obligatorischen Viehherden der Mongolenstämme darüber, wie dein Abendessen ausfällt.
  • 8.9.

    WANDERN IST DAS NEUE GLÜCK. VOM SEE AUF DEN VULKAN UND ZURÜCK.

    Es ist fast schon peinlich, dass wir ständig von Superlativen reden, aber der „Große Weiße See“ ist schon wieder eines. Lake Terkhiin Tsagaan nennen sie ihn hier und der ist tatsächlich weiß. Zumindest da, wo er nicht blau ist. Und wenn es einen Platz gibt, wo dieses Naturschauspiel am eindrucksvollsten nach deinem Herz greift, dann vom Rand des Khorgo-Vulkans aus, der den See geschaffen hat. Zwei Tage gucken? Mitnichten. Hier ist Wandern angesagt, es führt kein anderer Weg nach oben.
  • 10.11.

    DA GUCK, EIN INTERNET. FAST SO, ALS WENN MAN GAR KEINS HÄTT.

    Dort, wo Jurten gehäuft auftreten, ist es gleich eine Provinzhauptstadt. Ok, in Tsetserleg wurden sie im Lauf der Zeit zu Häuschen nach einheitlichem Schnittmuster. Da war es irgendwann Zeit für einen Tempel mit kleinem Museum und – Achtung! – einem Internetcafé. Viel Glück, du wirst es brauchen. Aber shoppen geht, vor allem Snacks und Red Yak oder wie immer das hier heißt, denn ein Stündchen weiter bist du froh darüber. Dort liegt unser eigentliches Ziel für heute und morgen: die Tsenkher Hot Springs. Baden auf Mongolisch. Genau richtig, um in den Thermalquellen zum ruhenden Buddha zu werden. Oder denkst du etwa ans Wandern? Dann bist du selber schuld.
  • 12.13.

    MACH DEN DSCHINGIS KHAN, ABER VERZICHTE AUF DIE OBLIGATORISCHEN PLÜNDERUNGEN.

    Karakorum war vor 800 Jahren der Sitz des von Dschinghis Khan gegründeten Mongolenreiches. Ein Zentrum für Kunsthandwerk und Handel, bis die Chinesen zum Gegenschlag ausholten und Karakorum platt machten. Davon hat es sich nie mehr erholt und auf die Frage - „Was machen wir mit den Resten?", haben buddhistische Mönche eine pragmatische Antwort gefunden. Sie machten die Stadt zum Steinbruch für das Kloster Erdene Dsuu. Mit 400 x 400 Metern im Grundriss, 300 Jahren Bauzeit und 100 schneeweißen Stupas auf der Klostermauer. Das hätte auch Dschingis Khan gefallen, der ansonsten nicht so filigran veranlagt war. Aber ein bisschen Dschingis Khan steckt in uns allen, weshalb wir nicht ohne eine Kamelwanderung gehen. Teil zwei der Unterweisung: Mongolisches Bogenschießen, denn Schwarzpulver gab’s damals noch nicht.
  • 14.15.

    SING MEINEN SONG. FINALE MIT KEHLKOPFAKROBATIK.

    Wir sind wieder da, wo alles begann. Vielleicht findet gerade Naadam, das größte Volksfest des Landes oder der Tag des Marathons statt. Es gibt noch viele Gelegenheiten, in Ulaanbaatar den ambivalenten „Mongolian Way of Life" hautnah zu erleben. Nur am Abend brauchen wir dich zurück, um das Ende deiner Reise standesgemäß zu zelebrieren: mit traditionellen Tänzen und dem Kehlkopfgesang der buddhistischen Klöster. Klingt noch lange in dir nach, aber das ist bei einer YOLO-Reise ja immer so.

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 16 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie aller Termine
  • Englisch sprechende Reiseleitung in internationaler Reisegruppe
  • Unterkunft: 10 x Touristen Ger Camp, 2 x Familien Ger Camp, 2 x Hotel
  • Transport: Reiseminibus
  • Mahlzeiten: 13 x Frühstück, 12 x Mittagessen, 11 x Abendessen
  • Aktivitäten laut Tagesprogramm
  • Nationalparkgebühren & Eintrittsgelder
  • 100 m² Regenwald 4 you (Jedem Gast schenken wir im Regenwald von Ecuador ein Grundstück, das Jahr für Jahr den CO2-Ausstoß seiner Reise kompensiert. Eingetragen auf seinen Namen und auf ewig seins.)
  • Highlights: Übernachtung in typischen Nomadencamps. Traumhafte Landschaften. Besuch im Erdene Zuu Kloster

Termine

Wir beraten Dich gerne
Reise weiterempfehlen:
Zum Tagesprogramm als PDF Jetzt buchen
329 €
729 €
Was übrig blieb von Dschingis Khan und den russischen Herrschern ist das, was schon immer da war: Ein zum Niederknien schönes Land. Die drei F’s einer ...