15 Tage
Mongolei

MOIDK

Dschingis Khan awaits

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Was übrig blieb von Dschingis Khan und den russischen Herrschern ist das, was schon immer da war: Ein zum Niederknien schönes Land. Die drei F’s einer fantastischen Reise: Farben, Formationen und Freunde. Denn in jeder der weit verstreuten Jurten wohnt eine Nomadenfamilie, die das Glück der Zeit gerne mit dir teilt.

Reisekarte MOIDK
Reisekarte MOIDK
  • 1.

    AUS DER TRETMÜHLE AN DIE GEBETSMÜHLE, DAMIT GEHT’S LOS.

    Je nachdem, wann du ankommst, wirst du dich entscheiden müssen: Nehme ich das alte oder das neue Ulaanbaatar? Dazwischen liegen allenfalls Meter, denn selten treffen Tradition und Aufbruch so aufeinander wie hier. Aber du kannst den Spagat versuchen und etwas für dein Karma tun. Das Gandan-Kloster ist Sitz des Dalai Lama und zentrales Heiligtum der Mongolei. Schön anzusehen und ganz wichtig: Gebetsmühlen drehen, denn das hilft immer.
  • 2.

    WAS VON DEN RUSSEN BLIEB: SCHLAGLOCHSUCHGERÄTE.

    Nach der Weißen Armee, die aus der Mongolei eine Monarchie machte, kam die Rote Armee und drehte das Land zum ersten sowjetischen Satelliten um. Aus dieser Zeit stammt der Name Ulaanbaatar, roter Held. Mit dem Ende der Sowjetunion war auch die Volksrepublik Geschichte. Geblieben sind die russischen Lieferwagen, für deren robustes Konstruktionsprinzip du auf der Fahrt zum Kloster Amarbayasgalant Khiid noch dankbar sein wirst. In der überwältigend schönen Landschaft des Iven-Gol-River-Tals stehen die Jurten der Mongolen wie Punkte auf dem Fliegenpilz. Eine dieser traditionellen Hütten ist heute für dich.
  • 3.4.

    FÜR DIE SPEISEKARTE WÜRDE EIN POST-IT REICHEN. POST IT.

    In einer seltenen Liaison umarmt der Selenge-Fluss den Vulkan Togo Uul, der einen gefahrlosen Blick in seinen erkalteten Hochofen zulässt. Vor ewigen Zeiten hat er diese Landschaft geschaffen, die längst von fröhlich pfeifenden Murmeltier-Clans erobert wurde. In Einsamkeit verstreut, stehen hier die Juchten der nomadischen Mongolen. Mal eben an die Tanke, um den Abend mit einem Sixpack zu krönen, is’ da nich. Aber gesalzenen Milchtee gibt’s und getrockneten Quark an gedämpften Knödeln. Mach’ eine neue Erfahrung, denn heute wirst du einer Nomadenfamilie bei der Zubereitung des Abendessens helfen.
  • 5.6.

    WIR HOFFEN, DU BIST NICHT FARBENBLIND.

    Es gibt Bilder vom Khovsgol-See, da will man nur noch eines: Nichts wie hin und gucken, ob die echt sind. Sie sind es, und weil dem russischen Lieferwagen mittlerweile zu trauen ist, erlebst du sie nach einer abenteuerlichen Fahrt über Stock und Stein mit eigenen Augen. Die Intensität der Farben, die biblische Wildnis, die Wiesen voller Wildblumen und Meere von Tannenwäldern, gelten als die schönste Region der Mongolei. Stoff für zwei Tage sattpaddeln, sattschwimmen und sattglücklich werden.
  • 7.

    JUCHHE IN DER JURTE. INKLUSIVE SELBST GEBASTELTEM ABENDESSEN.

    So wie der Selenge River in den Baikalsee fließt, erstreckt sich die unberührte Gebirgslandschaft der Provinz Khovsgol bis in die südsibirische Taiga. Man kann also montags schon sehen, wer Samstag zu Besuch kommt. Heute sind wir das, und weil man zwangsläufig auf eine Jurte stößt, wenn man nur lange genug guckt, nutzen wir die Gelegenheit, im Bezirk Shine Ider mehr über den Alltag in der Einöde zu erfahren. Inklusive Überraschung, wie bei einem Mongolenstamm das Abendessen ausfällt.
  • 8.9.

    WANDERN IST DAS NEUE GLÜCK. VOM SEE AUF DEN VULKAN UND ZURÜCK.

    Es ist fast schon peinlich, ständig von Superlativen zu reden, aber der „Große Weiße See“ ist schon wieder eines. Terkhiin Tsagaan-See nennen sie ihn hier und der ist tatsächlich weiß. Zumindest da, wo er nicht blau ist. Und wenn es einen Platz gibt, wo dieses Naturschauspiel am eindrucksvollsten nach deinem Herz greift, dann vom Rand des Khorgo-Vulkans aus, der den See geschaffen hat. Hier ist Wandern angesagt, es führt kein anderer Weg nach oben.
  • 10.11.

    DA GUCK, EIN INTERNET. FAST SO, ALS WENN MAN GAR KEINS HÄTT.

    Dort, wo Jurten gehäuft auftreten, ist es gleich eine Provinzhauptstadt. Ok, in Tsetserleg wurden sie im Lauf der Zeit zu Häuschen nach einheitlichem Schnittmuster. Da war es irgendwann Zeit für ein kleines Tempelmuseum und – Achtung! – ein Internetcafé. Viel Glück, du wirst es brauchen. Aber shoppen geht, vor allem Snacks und Red Yak oder wie immer das hier heißt. Nimm Vorrat mit für die Tsenkher Hot Springs. Perfekt, um in den Thermalquellen zum ruhenden Buddha zu werden.
  • 12.13.

    MACH DEN DSCHINGIS KHAN, ABER VERZICHTE AUF DIE OBLIGATORISCHEN PLÜNDERUNGEN.

    Karakorum war vor 800 Jahren der Sitz des von Dschingis Khan gegründeten Mongolenreiches. Ein Zentrum für Kunsthandwerk und Handel, bis die Chinesen zum Gegenschlag ausholten und Karakorum platt machten. Davon hat es sich nie mehr erholt, aber aus den Resten haben buddhistische Mönche das Allerbeste gemacht, ihr Kloster Erdene Dsuu. Mit 400 x 400 Metern im Grundriss, 300 Jahren Bauzeit und 100 schneeweißen Stupas auf der Klostermauer. Das hätte auch Dschingis Khan gefallen, der ansonsten nicht so filigran veranlagt war.
  • 14.15.

    SING MEINEN SONG. FINALE MIT KEHLKOPFAKROBATIK.

    Wir sind wieder da, wo alles begann. Vielleicht findet gerade Naadam, das größte Volksfest des Landes oder der Tag des Marathons statt. Es gibt noch viele Gelegenheiten, in Ulaanbaatar den ambivalenten „Mongolian way of life" hautnah zu erleben. Nur am Abend brauchen wir dich zurück, um das Ende deiner Reise standesgemäß zu zelebrieren: mit traditionellen Tänzen und dem Kehlkopfgesang der buddhistischen Klöster. Klingt noch lange in dir nach, aber das ist bei einer YOLO-Reise ja immer so.

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 16 Teilnehmern
  • Jede Reise findet statt
  • Englisch sprechender, einheimischer Guide in internationaler Reisegruppe
  • Unterkunft: 10 x Touristen Ger Camp, 2 x Familien Ger Camp, 2 x Hotel
  • Transport: Reiseminibus
  • Mahlzeiten: 13 x Frühstück, 12 x Mittagessen, 11 x Abendessen
  • Aktivitäten laut Tagesprogramm
  • Nationalparkgebühren & Eintrittsgelder
  • 100 m² Regenwald 4 you (Jedem Gast schenken wir im Regenwald von Ecuador ein Grundstück, das Jahr für Jahr den CO2-Ausstoß seiner Reise kompensiert. Eingetragen auf seinen Namen und auf ewig seins.)
  • Highlights: Übernachtung in typischen Nomadencamps. Traumhafte Landschaften. Besuch im Erdene Zuu Kloster
  • Rail&Fly inkludiert bei allen Buchungen mit Flug

Termine

309 €
729 €
Was übrig blieb von Dschingis Khan und den russischen Herrschern ist das, was schon immer da war: Ein zum Niederknien schönes Land. Die drei F’s einer ...