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Myanmar

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Adventures in gold

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Was die Bergmänner im ruhrdeutschen Pütt, sind die Blattgold-Schläger in Myanmar. Mit Vorschlaghämmern hauen sie die Klumpen platt, damit es zum Baumaterial von Tausenden Pagoden wird, die über die Silhouetten der Städte einen heiligen Schein werfen. Diese Reise gibt dir ein Leuchten deiner Kindheit zurück: den Glauben, dass es Wunder gibt.

Reisekarte »Adventures in gold«
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15 Tage
1 bis 15 Teilnehmer
ab 1.859
62,7 m2 Regenwald
Reisekarte »Adventures in gold«
  • 1.2.

    Yangon, das ehemalige Rangun, war einst ein Ziel kolonialer Gelüste, und so ist auch hier eine faszinierende Backmischung kultureller Stile entstanden, in der sich Schritt für Schritt das Lebensgefühl des alten Burma durchsetzt. Wahrscheinlich willst du dich direkt zur Shwedagon-Pagode fahren lassen. Tu’s nicht, die ist morgen sowieso dran. Aber wenn die Zeit bis zu unserem Treffen um 18 Uhr reicht: Der Bogyoke-Markt vereint gestern und heute in einem aufregenden Mix, und die goldene Sule-Pagode hat auch schon 2.500 Jahre auf dem Stupa. Morgen dann der Gipfel: Dein Tourguide zeigt dir ein begehbares Märchen. Geschichte und Geschichten auf einer Tour durch die Altstadt zum Höhepunkt über der Stadt: Shwedagon. Im Grunde aber haben sie ihre goldstrotzenden Pagoden überall hingebaut, wo Platz war. Schönstes Beispiel ist der Kandawgyi-See, an dessen Ufer das Pagodenschiff Karaweik Hall gleich zweimal steht. In echt und als Spiegelbild.

    Skybar
    Sei vorbereitet: So viel Gold hast du noch nie gesehen.
  • 3.4.5.

    Von den vier Millionen Pagoden und Tempelanlagen aus der Zeit, als Bagan die Hauptstadt des ersten burmesischen Reiches war, stehen noch rund 2.000 wie eine Eins. Darunter die gigantische Shwezigon-Pagode, die Urmutter der Buddha-Verehrung. Baumaterial? Gold, was sonst. Und auf ein paar Tausend Edelsteine und Diamanten mehr oder weniger kam es den Erbauern auch nicht an. Nur die Haare Buddhas, die das Heiligtum verwahrt, sind abgezählt: acht an der Zahl. Für die übrigen Pagoden, zumindest die spektakulärsten, brauchen wir einen Tag mit dem Fahrrad: Ananda Pahto, Htilominlo-Tempel, That-Byin-Nyu-Tempel, Dhammayangyi-Tempel und andere unaussprechliche Prunkstücke. Der dritte Tag ist deiner. 777 Stufen zu den Klöstern und Stupas auf Mount Popa oder die ebenerdige Variante zu nie gesehenen Spezialitäten auf dem Nyaung-U-Markt.

    Jetzt vorbuchen: Heißluftballon-Fahrt über die Spitzen von tausend Pagoden.
  • 6.

    Tue Gutes und genieße es. Schauplatz ist das erste Projekt dieser Art, um in vier abgelegenen Dörfern mit dem realen Alltag in Kontakt zu kommen. Die zentrale Community Lodge ist unser Ausgangspunkt für hautnahe Einblicke in den »Burmesian way of life«. Das Leben, die Existenzsorgen, die Arbeit, die Genügsamkeit, das Lächeln und zum Dank, dass wir gekommen sind, ein selbstgekochtes Dinner mit der landestypischen Art des Entertainments zum Dessert. Urig wird’s, aber schön.

  • 7.8.

    Auch den Frühstücks-Service lassen sich unsere Gastgeber nicht nehmen, und wann, wenn nicht als aktiver Teilhaber bei Handwerk und Ackerbau, kann man Freunde werden? Dann der Abschied: Auf Wiedersehen und alles Gute. Schon bemerkt? Lange keine vergoldeten Tempel mehr gesehen. Die kommen aber postwendend auf unserem Weg nach Mandalay. Allein im buddhistischen Zentrum Sagaing bilden über 600 davon die Silhouette der Stadt. Besser als zu viel. Nun aber Mandalay, religiöses Zentrum und letzte Hauptstadt des burmesischen Königreiches. Zu Fuß kommen wir näher ran, wo mit blankem Muskeleinsatz Blattgold plattgehämmert oder mit feinen Fingern Marionetten und Papierschirme hergestellt werden. Nur zur unvollendeten Mingun-Pagode, die mit 152 Metern einmal die größte der Welt werden sollte, nehmen wir das Boot über den Ayeyarwady-Fluss. Den Rest der Geschichte erzählt dir dein Tourguide.

    Alles, was vom Größenwahn blieb: die Mingun-Glocke. 87 Tonnen und klingt noch.
  • 9.10.

    Wenn sie O-Bein-Brücke hieße, müssten wir um ihre Statik besorgt sein, aber sie steht seit nunmehr 165 Jahren kerzengerade und ist mit 1,2 Kilometern der älteste und längste Teakholz-Steg der Welt: die U-Bein-Brücke über den Taungthaman-See. 1.086 Pfähle aus dem Holz des ehemaligen Königspalastes ermöglichen den Mönchen den täglichen Marsch ins Mahagondayon-Kloster. In Kalaw marschieren wir wieder selbst, immerhin gilt das malerische Tal auf 1.350 Metern Höhe als reizvollste Wanderregion Myanmars. Dein einheimischer Tourguide weiß, wo es langgeht: rund 20 Kilometer über Pfade, die sonst den Bergziegen vorbehalten sind, zu Teeplantagen und kleinen Siedlungen, wo wir die einzige Abwechslung der letzten Wochen sind.

    Winken ist die halbe Einladung. In Dörfern, wo schon lange kein Fremder mehr war.
  • 11.12.13.

    Zigtausende Pilger können nicht irren. Und ein bisschen Gold würde auch uns wieder guttun. Aber was heißt ein bisschen? Was auf die Pagoden nicht mehr draufpasste, kam unter die Erde, in die goldenen Höhlen von Pindaya. Ein Intermezzo auf unserem Weg zu einem märchenhaften Abenteuer im Shan-Hochland. Es trägt den Titel Inle-See und handelt von 17 Dörfern, die im Wasser schwimmen. Wohnhäuser, Pagoden, Märkte, Gärten, Felder – alles schwimmt. Und wer denkt, hier drehe sich das Leben gezwungenermaßen um Fisch, der irrt gewaltig. Tomatenplantagen, Silberschmieden, Zigarrenhersteller, Textilschneidereien und ein turbulenter Markt, der nach dem Mondkalender alle fünf Tage stattfindet. Phänomenal, aber zur Nachahmung nicht empfohlen: die Einbeinruderer. Nimm an deinem dritten, freien Tag beide Beine für alles, was du unbedingt noch einmal erleben möchtest.

    Inle See
    Mit einem Bein das Boot balancieren, mit dem anderen rudern. Mit dem dritten das Netz auswerfen. Nichts ist unmöglich.
  • 14.15.

    Zurück auf Los. Noch einmal Yangon mit freier Auswahl. Und weil zu den goldenen Pagoden der Altstadt auch ein goldiges Nachtleben gehört, fliegst du erst morgen zurück. Niemand soll sagen können, diese YOLO-Reise sei kein glänzendes Erlebnis gewesen.

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 15 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie
  • Englisch sprechende Reiseleitung in internationaler Reisegruppe
  • Unterkunft: 13 x Hotel, 1 x Community Lodge
  • Transport: Bus, privates Fahrzeug, Fahrrad, Songthaeo, Longtail-Boot, 2 Inlandsflüge
  • Mahlzeiten: 14 x Frühstück, 3 x Mittagessen, 2 x Abendessen
  • 62,7 Regenwald 4 you
  • Highlights: Yangons goldene Shwedagon-Pagode. Myanmars Hochkultur in Bagan. Mandalay, die letzte Hauptstadt des Königreichs Myanmar. Tee mit Einheimischen in einsamen Bergdörfern.
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499 €
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