Namaste Nepal, willkommen im Kathmandutal

Nepal – Gut, dass ich niemand bin, der sich von einer langen Flugreise die Laune verderben lässt. Ursprünglich war der Plan von Berlin über Abu Dhabi nach Kathmandu in Nepal zu fliegen. Schlussendlich sind wir nach einigen Warteschleifen in der Luft zum Auftanken in Dubai und zum Umsteigen wieder zurück in Abu Dhabi. Von dort geht es dank der überbuchten Maschine Richtung Nepal erst einmal nach Delhi. Der Anflug auf Kathmandu ist dabei das größte Problem.

Airport Nepal – Runter kommt man immer!

Ich weiß: Runter kommt man immer, aber das hab ich so noch nicht erlebt! Es ist fast Mitternacht und draußen ist es taghell. Ein Blitz folgt dem nächsten. Das Propellerflugzeug strauchelt heftig und die Passagiere zucken ein ums andere Mal zusammen. Der Kapitän landet die Maschine aber schließlich doch überraschend sicher im Kathmandutal. Endlich da! Endlich in Nepal.

In Nepal angekommen, wartet bereits unser Reiseleiter. Er begrüßt mich mit einem herzlichen „Namaste!“ und einem frischen, bunten Blumenkranz und legt ihn mir um den Hals. Anschließend fahren wir nach Bhaktapur, zum Bhadgaon Guesthouse. Es ist kaum noch jemand unterwegs. Bis auf die streunenden Hunde. Im Laufe meines Aufenthaltes in Nepal sollte ich noch häufig von ihrem Gebell wach werden und bleiben.

Am ersten Tag geht es auf einen Rundgang durch die Stadt. Der Durbar Square von Bhaktapur hat beim Erdbeben im April 2015 stark gelitten. Viele Tempel sind zerstört und befinden sich noch immer im Wiederaufbau. Auch Wohnhäuser blieben nicht verschont. Überall sind Risse in den Wänden, Häuser sind zum Teil nicht mehr bewohnbar, Schutt und Ziegel liegen aufgehäuft in den Straßen, als würde es jeden Moment jemand anpacken. Und dennoch hat die Stadt ihren ganz gewissen Charme. Von einer Dachterrasse eines Cafés genieße ich den Ausblick und beobachte das geschäftige Treiben auf den Straßen. Nepal, du gefällst mir.

 

Prost, auf dich Nepal!

Zurück im Hotel wartet der Reiseleiter bereits. Es geht weiter nach Kathmandu, in das wohl beliebteste Viertel Thamel, zum nächsten Hotel. Dort hält es mich nicht lang. Denn mein verloren gegangenes Gepäck sollte heute ankommen. Nachdem ich vom Flughafen zurückkehre, freue ich mich auf ein sauberes T-Shirt und es durstet mich nach einem kühlen Blonden. Eine unweit vom Hotel gelegene Dachterrasse eines Restaurants lädt mich regelrecht auf ein „Everest“ ein. Das klingt doch schon vielversprechend – denn wir haben viel vor, wir wollen hoch!

 

 

… wie es weiter geht, erfährst du auf der folgenden Seite.

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Andreas Mosig

Andreas, der Gipfelstürmer, ist IT-Experte bei YOLO und kümmert sich um all das, wovon die meisten anderen nur "Bahnhof" verstehen.

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