5000 Hektar Farmgelände, eine Giraffe, eine Oryxherde, ein Gin Tonic und ein Sonnenuntergang. Ich war schon öfter in Afrika und auch in Namibia. Aber dieses Setting raubt mir den Atem. Auf dem Dach einen Jeeps rauschen wir dem Sonnenuntergang entgegen, entfernt am Horizont wilde Tiere, unendliche Weite. Ganz nah am Ohr der Fahrtwind, der das gerade gerichtete Haar zerzaust. Egal. Wie unwichtig ist das schon in dieser Umgebung, in diesem Moment?

Angekommen an einem knorrigen Baum stehen bereits Stühle bereit, in einer Reihe der Sonne entgegen. Unser Guide breitet eine unwirklich weiß erscheinende Tischdecke über den Campingtisch aus, öffnet die Kühlbox mit den passendsten Drinks zum Abend, hebt die Glasglocke von seiner Etagere, mit dem besten afrikanischen Fingerfood. Mehr „Jenseits von Afrika“-Kitsch geht nicht.

Auge in Auge mit den Oryx

Und langsam, ganz zaghaft wagen sich die Oryx an uns heran, bis wir uns Auge in Auge gegenüber sitzen. Wir ruhig schlürfend und sie ruhig futternd.

Der Moment auf dem Dach des Jeeps dem Sonnenuntergang entgegen, Springböcke rechts neben uns, links die neugewonnene Freundin lachend mit dem Sundowner, das hat sich eingebrannt und ist fest verankert als ein Moment des Glücks, das man nur gemeinsam auf Reisen findet.

 

Du möchtest auf deiner YOLO Afrika-Reise noch näher dran sein? Dann check unsere 18 Tage Tour durch Botswana, Südafrika und Simbabwe.

Katja

Dank meiner Schnelligkeit und Treffsicherheit gibt's nur noch wenige weiße Stellen auf der persönlichen Weltkarte. Gutes Training zahlt sich eben aus.

Beitrag teilen