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9 Tage
Griechenland

GRIBB

The big blue

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So viel ist jetzt schon klar: Wir werden dich nur mit dem Versprechen, am Ende der Reise noch einmal nach Santorini zurückzukehren, weglocken können. Das ist auch gut so, denn dazwischen liegen auf Naxos, Mykonos und den Kleinen Kykladen die verträumten Hafenbars, wo zu vorgerückter Stunde noch Tzatziki getanzt wird.
  • 1.

    WENN DU AUF DEN LETZTEN DRÜCKER KOMMST, HAST DU DAS BESTE SCHON VERPASST.

    Smutje hat Urlaub, weshalb wir gemeinsam den Supermarkt stürmen, um die kommenden zehn Tage kulinarisch angemessen zu begehen. Santorini, wo unser Törn beginnt und endet, ist ein Postkarten-Traum, wo sich Nachmittag für Nachmittag die Jugend auf den Treppen und Mäuerchen von Oia trifft, um auf den Sonnenuntergang zu warten. Aus Gelb wird Orange, das allmählich zu Rosa wechselt, und wenn die Umrisse der Kuppeln und Windräder in einem satten Violett stehen, dann sind es nur noch Minuten, bis die Ägäis den kirschroten Ball verschluckt hat. Dann erheben sich die Menschen zu hunderten und applaudieren diesem einzigartigen Schauspiel. Es spricht viel dafür, ein paar Tage vorher einzutreffen, ein Quad zu mieten und auf dem sensationellen Kraterrand die Zeit deines Lebens zu haben. 

    Auf der gegenüberliegenden Seite der Idylle wächst dürres Gras. Holprige Fahrrinnen führen in Serpentinen die steilen Hänge hinunter zu verträumten Buchten, die oft nur Platz für eine windschiefe Bude, einen blau-weiß gestrichenen Tisch und einen griechischen Salat haben. Saganaki und ein Glas Ouzo passen auch noch drauf, aber bitte nacheinander. Der Rest ist schwarzer Lavastrand und das Gefühl, allein auf dieser Welt zu sein. Jedenfalls bis alle eingetrudelt sind, die mit dir den Segeltrip durch den Zauber der Kykladen gebucht haben. Leinen los für die erste Etappe durch die tiefblaue Caldera nach Ios. Hochgelobt für ihre 365 Kirchen, das Grab Homers, den Strand von Manganari und ihr ausschweifendes Nachtleben. Alles auf putzigen 100 Quadratkilometern.

  • 2.

    VOR DEINER REISE SIEH DIR »IM RAUSCH DER TIEFE« AN. DANN WEISST DU, WO DU HEUTE BIST

    Mit Liebe hat ihr Name nichts zu tun und dennoch ist es Liebe auf den ersten Blick, wenn wir auf Amorgos anlegen. Jacques und Enzo, unzertrennliche Freunde und fanatische Apnoetaucher, sind hier aufgewachsen. Für sie zählt nur eines, die Weltmeisterschaft. Aber Enzo stirbt bei einem Rekordversuch. Gegen wen soll Jacques jetzt noch antreten? Begleitet von einem Delphin, sucht er die Seele seines Freundes im tiefen Blau des Meeres und kehrt nicht mehr zurück. »The Big Blue«, der Kultfilm von Luc Besson, spielt hier und wurde hier ungedoubled in Tiefen bis zu 120 Metern gedreht. Aber Höhe geht auch auf Amorgos. Das Felsenkloster Panagia Chozoviotissa – ein Schwalbennest 300 Meter über dem Meer ­– hält dem Vergleich mit Meteora stand. Seine Pergament-Schriften aus dem 11. Jahrhundert zählen zu den größten Klosterschätzen Griechenlands. Nimm die Treppe, die blaue Stunde in den Cafés und Hafenbars von Katapola will schließlich verdient sein.
  • 3.

    AUF JEDER NEUEN INSEL EIN OUZO UND DER TAG IST GELAUFEN.

    Heute Ruhetag. Was soll man auf Koufonisia, Iraklia, Schinoussa und Donousa auch anderes tun? Kleine Kykladen werden die Inseln genannt, die durchschnittlich 300 Einwohner zählen. Aber wir wären nicht in Griechenland, wenn sie nicht umgeben von sensationellen Stränden und voller Tavernen mit Musik und fangfrischen Meeresfrüchten wären.
  • 4.5.

    EIN BISSCHEN KULTUR KANN NICHT SCHADEN, DIE MONDSCHEIN-TAVERNE KOMMT SO ODER SO.

    Wandern geht immer, aber für Naxos, die größte Insel der Kykladen, ist auch ein Roller sehr hilfreich. Brauchst du für eine Rundreise zum venezianischen Wohnturm Pyrgos Agias, zur Taverne Filóti, zum Marmor-Steinbruch, in das ländliche Leben der Burgstadt Kastro, zur Portara des unvollendeten Dionysos-Tempels und den 150 byzantinischen Kirchen. Nur abends, im Labyrinth der Altstadt, bist du zu Fuß besser dran, weil es von Bar zu Bar immer nur ein paar Schritte, schlimmstenfalls auf die andere Gassenseite geht.
  • 6.

    DEINE LIEBE IST DAS SCHIFF, DEINE FREUNDE SIND DIE STERNE.

    Es wird Zeit, neben Klöstern, Stränden und Tavernen mal über ein anderes Abenteuer zu sprechen. Denn wir schwimmen ja nicht von Insel zu Insel, wir segeln. Und wie! Gelebte Seefahrer-Tradition, täglich ein paar Stunden, bis am Horizont die nächste Hafenmeile winkt. Also Füße hoch, in die Sonne blinzeln, der Takelage beim Knarzen zuhören oder ins Tiefblaue gucken, wo die Gischt vorbeirauscht. Syros kommt von ganz allein und mit ihr Ermoupoli. Ihres Zeichens Hauptstadt und bei Tag und Nacht eine Augenweide.
  • 7.

    MUSS MAN DAZU NOCH WAS SAGEN? MYKONOS VORAUS!

    Dass der Enkel Apollons, von dem die Insel ihren Namen bekam, hier schon früh die Sau rausgelassen hat, wird gern kolportiert. Immerhin hat Herakles, den sie Herkules nannten, über die Titanen gesiegt, die daraufhin zum steinernen Fundament für die Insel wurden. Nun ja, Mythologie eben. Aber wirklich wahr ist die Partyzauberei, die Mykonos in den 60er Jahren einen legendären Ruf eingebracht hat. Geblieben sind die zauberhaften Gassen, wo man vorne in die Pianobar geht und hinten aus überhängenden Balkonen ins Meer springen kann. Theoretisch, immerhin bestätigt der Beiname „Klein-Venedig", dass es möglich wäre. Aber mit einem Cocktail den Sonnenuntergang begießen, ist ja auch schon was.
  • 8.

    VERGISS NICHT DEN, DER DIR DIESEN TRAUM ERMÖGLICHT HAT.

    Was fängt man auf einem Inselchen von nur 74 Quadratkilometern an? Die Einwohner fanden Lehm und machten das Beste daraus: Sie legten auf Sifnos den Grundstein für das griechische Töpferhandwerk und brachten es zu Ruhm und Wohlstand. Der Rest ist Griechenland at it’s best: terrassierte Olivenhaine, Mandelbäume, weiß getünchte Häuser und Kapellchen, die oft nur ein paar Bänke haben. Aber übersieh’ die Schale mit dem Sand und dem Kerzenvorrat nicht. Ein gespendetes Licht für den, der diese traumhafte Inselwelt geschaffen hat und seine Hand über deine Reise hält, so viel Demut muss sein.
  • 9.

    MIT PINSEL UND WEISSER FARBE KANNST DU HIER PUNKTEN.

    Es scheint, dass die Einwohner von Folegandros nichts Anderes zu tun haben, als ihre Häuser weiß zu streichen. Die Treppen gleich mit, und wenn sie oben fertig sind, geht es unten wieder los. Selbst die obligatorisch königsblaue Rundkuppel strahlt auf der Kirche Panagia in makellosem Weiß. Die Zeit steht still und still ist dein Abschied in einer der Tavernen am Wasser. Oder spielt doch noch jemand einen Sirtaki? Nichts ist unmöglich, wenn Griechen zusammensitzen und der Mond eine silberne Spur durch das Hafenbecken zieht.
  • 10.

    WENN DU NICHT FRÜH GENUG GEKOMMEN BIST, BLEIB WENIGSTENS JETZT NOCH EIN PAAR TAGE.

    Die Steilküste von Santorini kommt wieder in Sicht. Ganz oben wie ein Gletscherkamm der Hauptort Firá. Die Ankerkette rasselt und du musst dich entscheiden: Nimmst du den Aufzug, die endlose Treppe oder einen Esel? Es ist eine Frage der Ehre. Aber oben angekommen, wird es dich ziehen, durch die lebhaften Gassen an den westlichsten Zipfel nach Oía, wo sie schon wieder auf den Stufen, Mauern und an kleinen Cafétischen sitzen und darauf warten, dass die Sonne den Vorhang senkt. Applaus. Applaus auch für deine YOLO-Tour.

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 11 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie aller Termine
  • Englisch sprechende Reiseleitung in internationaler Reisegruppe
  • Unterkunft: 9 x Yacht  
  • Transport: Yacht
  • Aktivitäten laut Tagesprogramm
  • 100 m² Regenwald 4 you (Jedem Gast schenken wir im Regenwald von Ecuador ein Grundstück, das Jahr für Jahr den CO2-Ausstoß seiner Reise kompensiert. Eingetragen auf seinen Namen und auf ewig seins.)
  • Highlights: türkisgrünes Meer und traumhafte Strände, exotische Spezialitäten probieren, Schnorcheln in einsamen Buchten

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