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10 Tage
Island

Sit down and smile

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Das wird nicht einfach. Wo wirst du beiben wollen? Bei den tobenden Geysiren im Golden Circle? Den lautlosen Eisbergen der Gletscherlagunen? Versteckt hinter dem Duschvorhang des Skogafoss oder am Eingang zu Jules Vernes Mittelpunkt der Erde? Am Ende sitzt du gar die ganze Zeit in der Blauen Lagune und lächelst die Zeit weg.
Reisekarte »Sit down and smile«
Reisekarte »Sit down and smile«
  • 1.

    Das mit den Wikingern ist 1.200 Jahre her, aber viel hat sich nicht getan.

     

    Es gibt jede Menge Gründe für dich, früh anzureisen. Der überzeugendste ist der Wetterbericht. Sagenhafte 22 Stunden Tageslicht. Jedenfalls im Sommer. Wünschen wir uns, dass es Sonne ist. Nicht der Wärme wegen, dafür sorgen schon kochende Schlammquellen und wütende Geysire, sondern für die Farben, die aus den Fjorden leuchten und die gesamte Insel zum Malkasten machen. Aber jetzt bist du erst mal in Reykjavik und könntest dich im Hinblick darauf, dass es für die ausgeprägte Partyszene der Hauptstadt noch lange hell ist, um die Wikinger kümmern. Die haben Island vor über 1.000 Jahren auf ihre Art entdeckt und man weiß ja, dass dann kein Auge trocken blieb. Im Nationalmuseum steht die ganze Geschichte. So viel Kultur muss vor dem gemütlichen Teil sein, zu dem sich Einheimische in den geothermalen Laugardalslaug-Pool hocken. Hock’ dich einfach dazu, die Isländer mögen das.
  • 2.

    WENN DU DIESEN BLUBB ERLEBST, SPRICHST DU NIE MEHR VON SPINAT.

    Vermutlich hast du die ganze Zeit im Pool gesessen. Dann eben jetzt eine Rundfahrt zu den Highlights von Reykjavik, bevor es im Geothermalgebiet Zeit für großes Kino wird. Die Vorstellung beginnt mit einer fetten blauen Blase. Die bruddelt 10 Minuten vor sich hin, dann jagt der Geysir Strokkur mit einem beeindruckenden Bufff eine 30 Meter hohe Säule kochendes Wasser in den Himmel. Wieder 10 Minuten bruddeln – und bufff. So geht das seit ewigen Zeiten. Nächster Kandidat im Golden Circle ist der Gullfoss. Rauscht brachial in die Tiefe und wo er landet, da sind wir. Des Nervenkitzels wegen. Einst sollten unserer Gästehaus in Hvolsvollur ein paar Bäume schmücken. Am Ende wurden es hunderte und schließlich ein Projekt für nachhaltigen Tourismus. Genau richtig für uns, denn heute kannst du den klimatischen Fußabdruck deiner Reise nullen. Mit Hacke und Spaten und einem neuen Bäumchen für Island.
  • 3.

    FOSS UND KULL MACHEN DAS HERZ DIR FULL.

    Typisch Wikinger. Verstecken mangels Sparkasse eine Schatztruhe hinter dem Skogafoss. Der Griff der Kiste wurde gefunden, der Schatz muss also noch da sein. Wir fahren hin und hoffen auf Glück. Dann führt uns der Landweg, auf dem das arktische Weidenröschen blüht, direkt in den Skaftafell Nationalpark zum Svinafellsjokull-Gletscher. Ein Bein auf schwarzem, das andere auf weißem Grund, so wandert man im Kampfgebiet der Natur. Aber es geht noch spektakulärer: Im Boot durch das vielfarbige Treibeis der Jokulsarlon Gletscherlagune. Und die Sturmerprobten machen beides.
  • 4.

    HEUTE WIRD KLAR, WARUM DIESE REISE UNGEHEUER GUT IST.

    Tag der Emotionen: In Schlangenlinien durch die wilde Küstenregion der East Fjords. Fjorde, Gletscher, Wasserfälle ­– alles gleichzeitg und zwischendurch malerische Fischerdörfer wie Faskrudsfjordur, wo die Straßenschilder seit 100 Jahren französisch sprechen, um den Fischern, die jeden Winter aus der Bretagne kamen, etwas Gutes zu tun. Ansonsten wurden sie ausgenommen wie die Weihnachtsgänse. Zum guten Schluss zum Walddorf Egilsstadir, in dessen See ein Ungeheuer hausen soll. Gesehen hat es noch keiner, aber der Abend ist ja noch lang.
  • 5.

    FALLS DU BLEIBEN WILLST, DER EINÖDBAUER FREUT SICH.

    Was die Franzosen in Faskrudsfjordur, waren die Böhmen in Seydisfjordur. Zeugen sind diesmal nicht die Straßenschilder, sondern kunterbunte Häuser bis hin zur Kirche in einer lichten Ausgabe von YOLO-Türkis. Wo der Höhenmesser 469 Meter zeigt, liegt der einzige, seit der Besiedlung Islands bewirtschaftete Bauernhof, die  Einöde Mödrudalur. Sogar die Kirche nebenan hat der Bauer eigenhändig für seine verstorbene Frau errichtet. Die „Breitschultrige" ist damit aber nicht gemeint, so nennen sie in Island die Königin der Berge. Ein Tafelvulkan, der ­den Blick über die Mödrudalur-Ebene dominiert.
  • 6.

    WENN ISLAND WACKELT, IST ES WASSER ODER ODIN.

    Zur Abwechslung Europas mächtigster Kaskaden-Wasserfall. 195.000 Liter donnern hier pro Sekunde in die Tiefe. Und der Boden vibriert, wenn der Dettifoss in die Jökulsárgljúfur-Schlucht knallt. Apropos Schluchten: In der Elfenhauptstadt Ásbyrgi hat Odins achtbeiniges Pferd seine Hufe so derb in den Boden gerammt, dass ein hufeisenförmiges Loch zurückblieb, die Ásbyrgi-Schlucht. Glaubst du nicht? Da wirst du in Island noch ganz andere, haarsträubende Geschichten hören. Erfreulich real sind dagegen die Pseudokrater von Skútustadir, wenn sie wie der See Myvatn mit heißem Badewasser in Blitzeblau gefüllt sind. Heute für dich.
  • 7.

    NICHT DIE FEINE ART, ABER GRÜNDLICH.

    Schon wieder Foss! Heute der Göttliche. So genannt, weil der Godafoss sämtliche Götzenbilder mitriss, als vor ca. 1.000 Jahren das Christentum eingeführt wurde. Ein Priester hat sie auf diese extravagante Art entsorgt. Im Kirchenfenster von Akureyri gibt es ein Bild davon. Überhaupt hat sich in Akureyri eine spektakuläre Mixtur aus Kirche und Kunst versammelt. Die Reliefs, die monumentale Orgel aus Bayern, das dänische Nonnahús, die Gebetshäuser der Heilsarmee. Alles ganz dicht beieinander und dazwischen Geschäfte, Kunstgalerien, Holzhäuser in fröhlichem Pastell.
  • 8.

    VON ODINSHÜHNCHEN UND GOLDREGENPFEIFERN.

     In seiner „Reise zum Mittelpunkt der Erde" hat Jules Vernes den Eingang zum Erdkern in den Schneeberggletscher Snæfellsjökull gelegt. Da ist er immer noch, falls du nachsehen möchtest. Andererseits ist im Snæfellsnes Nationalpark auch oberirdisch einiges geboten: Schwarzer Kiesstrand, skurrile Lavaformationen, Hebesteine bis 154 Kilo und in Arnarstapi drei Kilometer Steilküste mit Höhlen und Felsentoren. Dein Empfangskomitee: Basstölpel, Eissturmvögel, Trottellummen, Kragenenten und das gemeine Alpenschneehuhn. Ein Hotel und eine Kirche können in Island bereits ein Ort sein. Und das Finale unseres Tages im romantischen, windgepeitschten Budir.
  • 9.10.

    KÜHL ZWAR, ABER ÜBERALL FUSSBODENHEIZUNG.

    Damit du nichts vergisst, die ganze überwältigende Natur Islands noch einmal im Zeitraffer. Vom Kraterrand des Grábrók zum Lava-Wasserfall. Über moosige Klippen zum Hvítá-Canyon und der heißesten Thermalquelle, die noch in 60 Kilometern Entfernung Dörfern und Tomatenplantagen Wärme spendet. Dann schließt sich der Kreis in Reykjavik für alles, wozu es am ersten Tag nicht gereicht hat. Aber wahrscheinlich sitzt du doch nur wieder im Pool. Weil auf einer YOLO-Reise eben jeder tun kann, was ihn glücklich macht.

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 12 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie aller Termine
  • Englisch sprechende Reiseleitung in internationaler Reisegruppe
  • Unterkunft: 2 x Hotel, 7 x Gasthaus 
  • Transport: privater Reiseminibus
  • Mahlzeiten: 9 x Frühstück, 3 x Abendessen
  • Aktivitäten laut Tagesprogramm
  • Nationalparkgebühren & Eintrittsgelder
  • 100 m² Regenwald 4 you (Jedem Gast schenken wir im Regenwald von Ecuador ein Grundstück, das Jahr für Jahr den CO2-Ausstoß seiner Reise kompensiert. Eingetragen auf seinen Namen und auf ewig seins.)
  • Highlights: Der Golden Circle (Þingevellir-Nationalpark, Strokkur-Geysir, Gullfoss-Wasserfall). Gletscher-Bootstour in Jokulsarlon. Besuch der Wasserfälle Hraunfossar und Barnafoss. Die heißen Quellen von Deildartunguh und der Hvalfjordur-Fjord.

Termine

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