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14 Tage
Australien

Torn between colours

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Wandern, ablegen, wandern, ablegen, immer schön im Wechsel. Aber manchmal willst du einfach liegen bleiben, Löcher in diese unbeschreibliche Landschaft gucken, vergebens warten, bis der Wasserfall versiegt. Und wenn es dir oben zu bunt wird, dann geht es unter Wasser weiter. Hilft aber nicht, da ist es noch bunter.
Reisekarte von »Torn between colours«
Reisekarte von »Torn between colours«
  • 1.

    SYDNEY MUSS MAN NEHMEN, WIE ES KOMMT. UND DA KOMMT VERDAMMT VIEL.

    Merkst du was? Harbour Bridge, Harbour National Park, Harbour City, Darling Harbour – wo in Sydney was los ist, steht immer Harbour drauf und genau dort geht deine YOLO-Reise los. Je nachdem, wann du anreist, ist das ein voller Tag, und neben den offiziellen Locations zwischen Opera House, Royal Botanic Gardens und Bondi Beach ist es vermutlich das alte Viertel The Rocks und Kings Cross, wo du die erste Nacht auf dem Altar der Lebenslust opfern wirst. Angelsächsische Stärkung gefällig? Fish and Chips in der Watson’s Bay. Wenn das mal gut geht.
  • 2.3.

    ES IST ANGERICHTET. WEIN, KÄSE, SCHOKOLADE, KOALAS, KÄNGURUS, DELPHINE.

    Keine Neuauflage von Hektik und Fast Food. Stattdessen ein vornehmer Exkurs in die berühmten Weinberge des Hunter Valley. Der Ranger, der uns begleitet, ist per du mit Koalas und Kängurus und eine bekannte Größe in der Abteilung lecker. Aber kein Beutelgeschnetzeltes steht auf dem Tisch, sondern Käse, Wein und Schokolade zum Sattessen. Wie sich das für Gourmets gehört. In den Beachtowns Newcastle und Port Macquarie dreht sich alles um die Frage, was man in und auf dem Wasser anstellen kann. Wir wandern den malerischen Lakes Way entlang und treffen Delphine auf unserer Sunset-Kreuzfahrt. Dazwischen? Nun ja, die feinsandigen Küstenstrände gelten als Attraktion.
  • 4.5.6.

    ANGEBLICH THE SEXIEST BEACH IN THE WORLD. NUR – WIE VIELE EIGENTLICH NOCH?

    Das Wasser bleibt unser Element. Im Weltnaturerbe der Gondwana-Regenwälder liegt der Dorrigo-Nationalpark. Waterfall Way sagt eigentlich alles über unsere Wanderroute. Heute aber nur gucken, morgen mehr. Dann kommen die zauberhaften Kaskaden für deine Kapriolen in den Dangar Falls, Powerdusche inklusive. Das Forbes-Magazin hat den Strand der Byron Bay zum sexiest Beach der Welt gekürt. Brauchen wir den? Wir brauchen. Aber der Leuchtturm von 1901 ist auch nicht übel. Und die Drinks erst, wenn es im australischen Pub gemütlich wird. Bedenke aber, du bist am östlichsten Punkt des Landes. Hier geht die Sonne zuerst auf, und als ob sie es wüsste, spielt sie eine legendäre Ouvertüre für deinen freien Tag. Kannst dich anschließend ja wieder hinlegen, damit der Strand nicht vergebens wie wild nach dir ruft.
  • 7.8.

    GROSSMUTTER, WAS HAST DU FÜR GROSSE OHREN?

    1879 ließen sich in Noosa die ersten Siedler ein Stück Land schützen, was ziemlich unspektakulär über die Bühne ging, denn davon gibt es in Australien reichlich. Ein Beispiel allerdings, das schon bald Schule machen sollte, denn 1939 wurden die Strände und der Regenwald mit seinen Neuguinea-Araukarien, Schraubenbäumen, der Sumpforchidee und den Eukalyptushainen zum Nationalpark. Die Koalas, Kurznasenbeutler, Braunkopfkakadus und Pennantsittiche gleich mit. Heute ist der Noosa-Nationalpark das populärste Naturschutzgebiet an der Sunshine Coast. Was wir dort nicht dürfen, aber sicher gerne getan hätten, schenkt uns Fraser Island, die größte Sandinsel der Welt: 123 Kilometer Offroad-Abenteuer. Zwischendrin überwältigende Naturshows wie der Aussichtspunkt Indian Head, Seen so klar wie Luft und ein australisches Phänomen: Canis lupus dingo, ein Mittelding(o) zwischen Grauwolf und Haushund. Ursprünglich ausgebüxt und ohne strenge Hand verlottert. Wie beim Menschen auch.
  • 9.

    OSTERINSELN KENNT MAN. UND WAS IST MIT PFINGSTEN?

    Wir wünschen einen frohen Feiertag. Schöner als je zuvor, dafür sind die Pfingstsonntagsinseln berühmt. 74 Stück, die meisten unbewohnt mit Nationalpark-Status und Teil der Great Barrier Reef World Heritage Area. Whitsunday Island ist die größte unter ihnen, und wer je den Whitehaven Beach erreicht hat, verkauft seine Habseligkeiten und bleibt den Rest seines Lebens im Sand sitzen, so schön. Wenn du den Überblick der möglichen Sportarten verloren hast, frag einfach deinen Tourguide, was in dieser Wassertraumwelt alles möglich ist.
  • 10.

    DRÜBER UND DRUNTER. DAS IST IN AUSTRALIEN EINE AUSZEICHNUNG.

    Du weißt nun, was dem Herrgott oberirdisch alles eingefallen ist, aber das ist nur eine Seite seiner Kreativität. Unten drunter geht’s weiter und man weiß nicht so recht, wo man mehr jubeln soll. Mit einer Whitsundays Cruise werden wir die Frage klären. Slalomartig durch den azurblauen Zauber der Postkarteninseln und dann ab. Tief ist nicht nötig, schnorcheln reicht. Leuchtende Korallen in bizarren Formen, umwuselt von Fischschwärmen in allen Farben, die bei der Genesis übrig geblieben waren, verführen zu einem spontanen Juchzer. Mund zu! Und vergiss nicht, vom Frühstückstisch ein Stück Brot mitgehen zu lassen. Es wird dir unter Wasser die Sympathien hunderter Fische bescheren, die sich um einen Happen aus deiner Hand balgen.
  • 11.

    60.000 JAHRE ZURÜCK UND WIEDER INS HEUTE, SO VIEL ZEIT MUSS SEIN.

    Australien ohne Aborigines wäre Erdbeertorte ohne Erdbeeren. Wir machen uns auf die Suche und werden fündig in Tully. Aber nicht in einem Eingeborenen-Museum, sondern richtig, bei einer Aborigines-Familie, die uns mehr von ihrer Kultur erzählt als in Büchern steht. All diese Geschichten aus 60.000 Jahren werden von Weberinnen, Malern, Töpfern und Textilkünstlern in traditionellen Bildern und Gegenständen fortgeschrieben. Viel Stoff für tiefgehende Diskussionen über das Leben und die Situation der indigenen Völker in Australien. Belohnt durch ein Barbecue nach Art der Ureinwohner.
  • 12.13.14.

    BEVOR DU FRAGST: JA, DAS GREAT BARRIER REEF KOMMT AUCH NOCH ZU DIR.

    Das Beste noch einmal im Zeitraffer. Die tropische Vegetation von Far North Queensland, die gigantischen Wasserfälle der Atherton Tablelands, das Wunderwasser im Kratersee Lake Eacham und die einzigartigen Wurzelvorhänge der Curtain Fig Trees. Würg. Diese Bemerkung gilt nicht dem Abendessen, sondern den Würgefeigen, deren Wurzeln schmarotzend von oben nach unten wachsen, bis der Wirtsbaum (sich er)bricht. Kurze Rückschau auf die Unterwasser-Sensation. Dasselbe Schauspiel hoch drei und wir sind am Great Barrier Reef. Versuche erst gar nicht, die Farben zu zählen oder die Sonnenfunken zu fangen, die von den glasklaren Wellen über die Korallenlandschaft geworfen werden. Genieße einfach, was du siehst. Nimm es, wie es kommt. Besser kommt es nicht mehr. Das ist der gemeinsame Nenner mit einer YOLO-Reise.

Enthalten in dieser Reise

  • Abenteuerreise mit maximal 16 Teilnehmern
  • Jede Reise findet statt
  • Englisch sprechender, einheimischer Guide in internationaler Reisegruppe
  • Unterkunft: 11 x Hotel, 1 x Motel, 1 x Pub
  • Transport: privater Reiseminibus, Flugzeug, Boot
  • Mahlzeiten: 9 x Frühstück, 4 x Mittagessen, 3 x Abendessen
  • Aktivitäten laut Tagesprogramm
  • Nationalparkgebühren & Eintrittsgelder
  • 100 m² Regenwald 4 you (Jedem Gast schenken wir im Regenwald von Ecuador ein Grundstück, das Jahr für Jahr den CO2-Ausstoß seiner Reise kompensiert. Eingetragen auf seinen Namen und auf ewig seins)
  • Highlights: Whitsundays Cruise and day trip to Fraser Island. Delicious local food experiences. visit beautiful Byron Bay. Great Barrier Reef on an included day cruise.

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